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Partystimmung mit Brink und Kollegen

Südstadt Partystimmung mit Brink und Kollegen

1800 Besucher haben am Wochenende in der Stadthalle zu den „Schlagern des Jahres“ getanzt und gefeiert.

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Nicole sang ihre großen Erfolge, wie „Ein bisschen Frieden“ oder „Mit dir vielleicht“, vor 1800 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle und nahm dabei auch direkten Kontakt zum Publikum auf.

Quelle: Fotos: (6) Ove Arscholl

Südstadt. Partystimmung war am Sonnabend bei rund 1800 Besuchern der Rostocker Stadthalle angesagt. Bernhard Brink hatte zu den „Schlagern des Jahres“ eingeladen und begrüßte viele Kollegen auf der Bühne.

Den Anfang macht der Gastgeber selbst mit „Ein echter Klassiker“, parodiert in seinen Moderationen Harald Juhnke und Udo Lindenberg, und auf sein „Hallo Rostock“ antwortet der Saal brav mit „Hallo Bernhard“. Dann überlässt er die sehr schlicht gestaltete Bühne der jungen Österreicherin Alexandra Lexer. Die steht sonst in Zell am See als Sissi im gleichnamigen Musical auf der Bühne, singt in Rostock von „Sehnsucht, die nie vergeht“ sowie ihren aktuellen Hit „Komm schon, küss mich“. Das — also das Küssen — sei übrigens sehr gesund, erklärt die gelernte Krankenschwester, bevor der nächste Österreicher die Bühne betritt.

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Nicole sang ihre großen Erfolge, wie „Ein bisschen Frieden“ oder „Mit dir vielleicht“, vor 1800 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle und nahm dabei auch direkten Kontakt zum Publikum auf.

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Andy Borg gibt die Stimmungskanone, wirkt wie aufgezogen, macht einen Scherz nach dem anderen und hat das Publikum gleich auf seiner Seite. Er sei als „singende Mozartkugel“ bereits 1984 in Rostock aufgetreten, erinnert er sich. Die Stadt sei seitdem immer schöner geworden. „Früher war es hier nicht so bunt.“ Dann stimmt er an: „Ich brauch ein bisschen Glück“ — und das Publikum macht weiter:

„Baa-ba-ba-ba!“ Die alten Hits funktionieren — auch ohne Live-Bands. Die gibt es den ganzen Abend nicht. Musik kommt aus der Konserve, die Show bestreiten die Künstler mit ihren Stimmen.

„Mir gefällt das richtig gut. Der Andy Borg bringt richtig Stimmung in den Saal“, sagt Kurt Sandenbusch aus Evershagen. Er ist mit seiner Frau und den Kindern da. „Unsere Tochter hatte die Idee, nachdem wir im vergangenen Jahr auch schon dabei waren.“ Die heißt Sabine Wollmann und hat die Familie gern eingeladen. „Das sind einfach tolle Entertainer auf der Bühne.“ Besonders freut sie sich auf das Duo Fantasy.

Andy Borg übergibt auf der Bühne an Charly Brunner & Simone, natürlich nicht, ohne seine „Berühmten drei Worte“ und „Adios Amor“ gesungen zu haben. Vor der Pause rockt Bernhard Brink noch einmal zu seinen großen Hits: „Blondes Wunder“, „Erst willst Du mich“, „Ich will die Nacht mit Dir“ und „Ich wär so gern wie Du“.

Für die 30-jährige Doreen Grundwald aus Lütten Klein sind das alles Oldies. „Aber die erkennt man sofort und kann wunderbar dazu tanzen“, sagt sie. Dazu gehe sie regelmäßig in den Rostocker Greif-Club. „Ich bin mit Schlagern aufgewachsen und habe auch bei Andy Borg alle Lieder erkannt.“

Und auch im Saal wird getanzt, etwa als Nicole nach der Pause ein Medley ihrer großen Hits singt: „Mit Dir vielleicht“, „Dann küss mich doch“ oder „Am liebsten mit Dir“ singt sie, marschiert dabei barfuß durch den Saal und beendet ihr Bad in der Menge mitten im Publikum, auf einem Stuhl stehend. Natürlich bleibt sie auch „Ein bisschen Frieden“ nicht schuldig. In Anbetracht der politischen Lage in der Welt glaubt sie: „Ich habe das Lied einfach noch nicht oft genug gesungen.“

Das für den Echo nominierte Duo Fantasy beendet die Schlagerparty, bei der am Ende kaum noch jemand im Sitzen feiert.

 



Ove Arscholl

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Rostock
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