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Pastow gewinnt in letzter Minute

Pastow Pastow gewinnt in letzter Minute

2:1-Sieg zum Rückrundenauftakt der Landesliga gegen Graal-Müritz.

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Pastows Carsten Schmidt (r.) geht nach dem Zweikampf mit Graals Abwehrmann Kurt Hawich zu Boden.

Quelle: Johannes Weber

FußballSV Pastow — TSV Graal-Müritz 2:1 (0:1). Unterschiedlicher hätten die Reaktionen nach Abpfiff nicht sein können. Auf der einen Seite die glücklichen Pastower, die in der Nachspielzeit den Siegtreffer durch Christian Seering markierten. Auf der anderen Seite die Graal-Müritzer, die am Boden zerstört waren. Es war auch das bittere Debüt für Mike Werner als neuer TSV-Trainer. „Das war von beiden Seiten dünn. Mein Team hat kämpferisch dagegengehalten“, wertet Werner sein erstes Spiel als Übungsleiter aus.

In der ersten halbe Stunde des Spiels bestimmte Pastow das Geschehen. Die guten Möglichkeiten vergaben die Hausherren allerdings. Umso überraschender gingen die Graaler nach 33 Minuten in Führung.

Sascha Putschers lange Freistoßhereingabe von der Mittellinie landete plötzlich im Kasten. Ob Hendrik Sievert das Leder noch berührte, ist fraglich. Den Graalern war es egal — 1:0-Pausenführung.

Pastow kam motiviert aus der Kabine. Die Derbyatmosphäre war auf dem Platz längst zu spüren. Viele Fouls und einige raue Wortgefechte prägten die kampfbetonte Begegnung. Die Gastgeber erhöhten den Druck und schnürten Graal mit zunehmener Spielzeit immer mehr in deren Hälfte ein. In der 69. Minute hatte David Hinzmann die große Chance, TSV-Keeper Robert Böttcher per Heber zu überwinden. Doch Böttcher schnappte sich die Kugel. Fast die gleiche Szene nur fünf Minuten später — doch dieses Mal machte es Hinzmann besser. Er überlupfte den Graaler Schlussmann — das 1:1.

Das reichte Pastow aber nicht. Mit etlichen Flanken und langen Bällen versuchten sie den Lucky-Punch zu erzwingen. In der Nachspielzeit bekam der Tabellenzweite noch einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld zugesprochen. „Alle Mann nach vorne!“, rief Pastows Trainer Andreas Seering rein. Felix Patzenhauer brachte den langen Ball in den Strafraum, die Graaler konnten nicht klären und Abwehrspieler Christian Seering schob die Kugel zum 2:1-Sieg ins Tor.

„Ich dachte schon, dass Graal-Müritz unser Angstgegner wird, nachdem wir das Hinspiel verloren hatten. Aufgrund unserer klaren Überlegenheit im zweiten Durchgang, haben wir uns den Sieg verdient,“

resümierte Andreas Seering.

Sein Gegenüber Mike Werner blieb nach dem unglüclichen Debüt ruhig. „Ich bin ein ruhiger Typ. Die Kicker sollen auf dem Rasen Rabatz machen, das ist wichtig.“

SV R-W Trinwillershagen — SV Hafen Rostock 1:1 (0:0). Hafen geriet fünf Minuten vor Ende in Rückstand. Der Treffer von Martin Thom kurz vor Schluss (89.) rettete dem Zwölften noch einen Zähler. J. Weber

OZ

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