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Rostock Paul Schulz (18) wird Schweißer
Mecklenburg Rostock Paul Schulz (18) wird Schweißer
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00:00 31.08.2018

„Ich wollte etwas Handwerkliches machen und in der Heimat bleiben“, sagt Paul Schulz. Deshalb bot sich eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bei Liebherr in Rostock an. Denn ab der zweiten Hälfte der Ausbildung wird er am Firmenstandort in Lubmin arbeiten können und dort Stahlbauteile für Kräne fertigen. „Das ist ziemlich nah an zu Hause", sagt der 18-Jährige. Er hat sich für die Fachrichtung Schweißtechnik entschieden. „Das macht mir am meisten Spaß.“ Der Weg dahin sei ziemlich früh geebnet worden. Paul Schulz fährt Speedway, seit er sechs Jahre alt ist. „Da hat man ja auch häufiger mit Schweißarbeiten zu tun.“ Zu seiner Ausbildung gehört aber auch Metallbau. Am Anfang war es schwer für Paul Schulz, weit weg von seiner Familie zu sein. Aber man werde von den Ausbildern gut herangeführt. Er hofft, dass er nach der Ausbildung übernommen wird – denn er hat ein Ziel: „Ich würde gern nach England oder Irland gehen, um dort zu arbeiten.“

Caroline Schade (20) wird Krankenschwester

„Meine Tante und meine Cousine sind bereits in dem Beruf tätig und haben mir einiges erzählt.“ Daraufhin sei sie neugierig geworden und habe Schülerpraktika absolviert – in einem Pflegeheim und in der Südstadt-

Klinik. Dort begann sie im vergangenen Jahr ihre Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin. „Der Alltag ist abwechslungsreicher als in einem Pflegeheim.“ Man lerne stets neue Menschen kennen, aus allen Altersgruppen. Der Umgang mit den Patienten ist das, was Caroline Schade an ihrem Beruf am meisten gefällt. Und die Dankbarkeit und Wertschätzung der Patienten. „Man bekommt auch mal etwas zurück und weiß das Leben anders zu schätzen.“ Sie versuche stets, sich für die Patienten Zeit zu nehmen. „Gerade, wenn man merkt, dass jemand das Bedürfnis nach einer Unterhaltung hat.“

Leider sei das nicht immer möglich. Sie würde auch nach ihrer Ausbildung gern in Rostock bleiben, vielleicht mal in einer Arztpraxis arbeiten.

Dennis Dornstrey (19) wird Bankkaufmann

„Ich gehe gern auf Menschen zu. Deshalb habe ich mich für diesen Beruf entschieden“, sagt Dennis Dornstrey (19) aus Rostock. Außerdem sei es ihm wichtig gewesen, in der Heimat bleiben zu können.

Ein weiterer Grund war für Dennis Dornstrey, dass sein Arbeitgeber, die Ospa, den Fußballverein Hansa Rostock finanziell unterstützt. „Ich bin ein Fan und ich freue mich, wenn ich meine Interessen mit meiner Arbeit verbinden kann.“ Dass man gut rechnen kann, sei in dem Beruf gar nicht so wichtig. „Entscheidend ist eher Wirtschaftswesen.“ Das habe er in der Schule als Fach gehabt. „Da war ich richtig gut.“ Zu Beginn seiner Ausbildung darf der 19-Jährige bei Kundengesprächen nur zuhören. Im zweiten Lehrjahr kann er dann selbst welche führen – natürlich unter Aufsicht eines Ausbilders.

Nach der Ausbildung würde der 19-Jährige gern in seiner Heimatstadt bleiben. „Ich will mich in meinem Beruf weiterbilden, eine Zusatzqualifikation als Bankfachwirt machen.“

Nicole Rudel (17) wird Konditorin

„Bei einem Praktikum habe ich gemerkt, dass es mir großen Spaß macht, Torten zu backen und zu verzieren“, sagt Nicole Rudel. Die 17-Jährige erlernt den Beruf der Konditorin bei Bäckerei Sparre in Rostock. In derselben Backstube wird auch Melissa Bülow (16) zur Bäckerin ausgebildet. „Ich habe früher oft mit meiner Oma gebacken“, sagt sie. Das sei einer der Gründe gewesen, warum sie sich für eine Ausbildung als Bäckerin entschieden hat. Wichtig für sie sei aber auch gewesen, „etwas Handwerkliches zu lernen.“ An dem Beruf gefällt ihr, dass man kreativ werden kann. „Man kann sich selbst etwas ausdenken, Torten und Kuchen nach eigener Vorstellung gestalten. Ihr Beruf macht ihr viel Spaß. Unter der Woche wohnt die 16-Jährige allein in Rostock, die Eltern leben im Umland. Trotzdem sei die Entscheidung für die Ausbildung richtig gewesen. Nach ihrem Abschluss möchte Melissa Bülow eine eigene Bäckerei eröffnen.

Mattis Berndt (19) wird Koch

„Mein Berufswunsch war eigentlich relativ schnell klar, weil ich privat sehr gern koche“, sagt der 19-jährige Rostocker. „Dafür kann ich aus meinem Beruf viel mitnehmen und gelernte Techniken anwenden.“ Das sei einmalig am Beruf des Kochs. „Am besten gefällt es mir, wenn ich selbst kreativ sein darf.“ Seit er mit der Ausbildung begonnen hat, sei er auch in der heimischen Küche experimentierfreudiger geworden. Für seine Ausbildung wollte er auch gern in Rostock bleiben. „Ich bin hier zur Schule gegangen, kenne viele Leute.“ Während der Schulzeit hat er in der Hansestadt Praktika in verschiedenen Restaurants gemacht. Am Ende fiel seine Wahl auf das Hotel Neptun in Warnemünde. Hier gefalle ihm vor allem, dass er in vielen unterschiedlichen Bereichen arbeiten könne.

Besonders gespannt sei er auf seinen Einsatz in der Konditorei. Nach der Ausbildung zieht es Mattis Berndt für ein Jahr in die Ferne: „Ich würde gern die Küchen anderer Länder kennenlernen.“

„Ich wollte etwas Handwerkliches machen und in der Heimat bleiben“, sagt Paul Schulz. Deshalb bot sich eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bei Liebherr in Rostock an.

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OZ

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