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Planer prüft neues Gewerbegebiet

BENTWISCH Planer prüft neues Gewerbegebiet

Über den Stand seiner bisherigen Arbeit für die Entwicklung eines möglichen Industrie- und Gewerbegebietes in Bentwisch hat Planer Ronald Mahnel die Gemeindevertreter in Bentwisch unterrichtet.

Bentwisch. Der etwa 70 Hektar große Bereich erstreckt sich zwischen Goorstorf, der Ortslage Bentwisch und Klein Kussewitz und wird in Bentwisch als Widdercamp bezeichnet.

„Hier geht es jetzt darum zu prüfen, wie das künftige Industrie- und Gewerbegebiet aussehen kann“, sagte Mahnel. Er arbeite dabei im Auftrag des Regionalen Planungsverbandes. Eigne sich das Gebiet für die Ansiedlung von Betrieben, „wird das später in die Planungshoheit der Gemeinde übergehen“. Mahnel ging auch auf eine mögliche Verkehrsanbindung mit einem Brückenbauwerk über die Bundesstraße 105 an das Industriegebiet in Poppendorf ein. Es müsse eine Anbindung an die Autobahn geschaffen werden, „um die Ortslage Bentwisch zu entlasten“. Bei seinen Überlegungen werde er auch den Vogelzug und das Rastverhalten beachten, sagte Mahnel.

Welche Betriebe in dem Bereich Widdercamp angesiedelt werden könnten, sei völlig offen, „aber das ist auch von der Lärmbelastung abhängig“. Aus dem Publikum waren zu dem Vorhaben kritische Stimmen zu vernehmen. So wurde angemerkt, dass auch andere Bereiche in der Region Platz für Industrie bieten könnte. Ronald Mahnel erwiderte darauf, dass der Regionale Planungsverband in diesem Zusammenhang vor allem sehe, dass in Bentwisch angesichts der bestehendes Gewerbegebiete die Infrastruktur für solche Ansiedlungen vorhanden sei.

Den Kritikern hielt Harald Peithmann, Vorsitzender des Bentwischer Bauausschusses, entgegen, dass die Planungen, mit denen man sich nun beschäftige, den Rahmen für die Entwicklung in den kommenden 20 bis 25 Jahren böten. Gemeindevertreterin Karin Schwaß merkte an, dass ein mögliches Industriegebiet mit einem Grüngürtel von der Ortslage getrennt werden müsse. „Wir wollen ein Gewerbe- und kein Industriegebiet“, fügte die Kommunalpolitikerin hinzu.

Michael Schißler

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