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Rostock Polit-Promi Bartsch besucht Werkstatt für Behinderte
Mecklenburg Rostock Polit-Promi Bartsch besucht Werkstatt für Behinderte
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12:56 09.03.2018
Mitarbeiterin Sandra Beutler zeigt Linken-Chef Dietmar Bartsch und Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (l.) die Arbeitsbereiche der Fördergruppe im Michaelwerk. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Polit-Promi Dietmar Bartsch (Linke) hat am Donnerstag die Werkstatt für behinderte Menschen der Evangelischen Stiftung Michaelshof in Rostock besucht. Hintergrund ist das umstrittene Bundesteilhabegesetz, dass in den nächsten Jahren weiter in der Praxis umgesetzt werden soll.

„Es ist wichtig, dass man nicht abstrakt in Berlin über diese Dinge redet, sondern sie sich konkret vor Ort anschaut“, sagte Bartsch. Er lobte das „wahnsinnige Engagement der Leute“ im Gehlsdorfer Michaelwerk.

Das Bundesteilhabegesetz soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken. Die Betroffenen befürchten jedoch eher Nachteile. Weil leistungsstarke Beschäftigte aus den Werkstätten in den ersten Arbeitsmarkt wechselten, blieben die schwachen allein zurück, so die Argumentation. Die Folge: Werkstätten könnten geschlossen werden, weil sie zu viel Geld kosteten.

Bartsch sagte dazu: „Sicherlich ist es gut, wenn man es schafft, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Aber das muss so einhergehen, dass es keine Gefahr von Schließungen solcher Werkstätten gibt. Das wäre verheerend.“ Diese Gefahr sehe Bartsch aktuell auch nicht. Dafür seien Einrichtungen wie das Michaelswerk zu stabil und zu gut. „Die machen hier einen tollen Job.“

Träger und Stadt beklagten zudem einen weiter ansteigenden Verwaltungsaufwand. „Es ist wichtig, dass auf der einen Seite Klarheit und Transparenz herrscht. Aber die Mitarbeiter dürfen auf der anderen Seite nicht in Bürokratie versinken“, betonte Bartsch.

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