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Politik und Wirtschaft fördern Strandfußball

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Bei der Eröffnung des Beachsoccercups bekunden Minister Glawe, Senator Müller und Manager Eichhorn ihre Sympathien für den Sport.

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Wollen Beachsoccer etablieren: Tourismuschef Matthias Fromm (l.) und Reinhard Grindel vom DFB.

Chris Müller ist ein Mann der Zahlen und seit kurzem Finanzsenator der Hansestadt. Doch als stellvertretender Oberbürgermeister muss er nun auch so manche Rede halten.

Daran muss er sich offenbar erst gewöhnen, wie sich am Sonnabend bei der Eröffnung des DFB- Beachsoccercups in Warnemünde auf dem Kreuzliner Aidamar zeigte. Müller hatte Wörter wie „Silhouette“ in seine Lobeshymne auf das Kreuzfahrtunternehmen Aida eingeflochten. Dadurch stockte der Redefluss. Erst als er sich als Strandfußball-Fan outete, kamen Müller die Wörter leichter über die Lippen. „Vor 14 Tagen sah ich mein erstes Beachsoccer-Spiel und bin spontan Fan geworden.“ Selten habe er ein Spiel mit so viel Tempo, so viel Athletik und so vielen Schüssen erlebt. Die anwesenden Teams dankten es ihm mit Applaus.

Seine Liebe zum Strandfußball bekannte auch Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). „Ich war im vorigen Jahr dabei. Das war hochklassiger Fußball“, sagte der 60-Jährige.

Besonders an das fulminante und entscheidende Tor im Finale könne er sich noch erinnern. „Der Schuss des Torwarts traf den Gegner ins Mark.“ Glawe war früher selbst Fußballer und stürmte beim ESV Lok Greifswald in der Bezirkliga. „Ich habe vor allem von meiner Athletik gelebt.“

Dass er auch politisch in die Offensive gehen kann, zeigte Glawe, als er den Schatzmeister des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Grindel , unter Druck setzte und ein Länderspiel für Rostock forderte. „Da haben Sie aber einen leibhaftigen Minister“, rief Grindel dem Publikum zu. Und versprach eine „wohlwollende Prüfung“.

Der DFB wolle sich mehr um den Beachsoccer kümmern — auch um Mitglieder zu gewinnen. Warnemünde könne zur Hauptstadt des Strandfußballs werden, hofft Rostocks Tourismus-Chef Matthias Fromm . Grundlage dafür sei das Engagement von Sponsoren. Auf Aida ist Verlass. Senior-Vice-President Felix Eichhorn war auch mal Fußballer: „Für ein Finale hat‘s aber nie gereicht“, scherzte er.

ROS TALK
André Wornowski

berichtet aus Rostocks
Szene. ☎ 365 410
rostalk@ostsee-zeitung.de

 



OZ

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