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Deutscher Schuldensack muss kleiner werden

Stadtmitte Deutscher Schuldensack muss kleiner werden

Mindestrente, Rückkehr zur Deutschen Mark oder Hilfsprogramm für Syrien — die Themen beim OZ-Wahlspiel am Mittwoch im Kröpeliner Tor Center waren vielfältig.

Stadtmitte. Mindestrente, Rückkehr zur Deutschen Mark oder Hilfsprogramm für Syrien — die Themen beim OZ-Wahlspiel am Mittwoch im Kröpeliner Tor Center waren vielfältig. So auch die Antworten der sieben Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Wahlkreis 14. Mit dem Schuldensack in der Hand sollten sie sagen, wie sie diesen leichter machen wollen.

„Man kann nur das ausgeben, was man hat. Eine solide Haushaltsführung muss die Maxime sein“, sagte Hagen Reinhold (FDP) und gibt weiter an Peter Stein (CDU). „Durch Steuererhöhungen bekommen wir ihn nicht leerer. Ich möchte meinen Teil beitragen, dass die Schuldenbremse eingehalten wird“, sagt der Christdemokrat. Klaus-Dieter Gabbert (Freie Wähler) sieht das anders: „Die Schuldenbremse ist der falsche Weg. Der Sack wird sich kurzfristig füllen, wenn Parteien das umsetzen, was sie versprechen.“

Harald Terpe (Grüne): „Wir müssen die Schulden in unserer abbauen, damit die nächste Generation das nicht machen muss. Wir müssen mit unseren Mitteln auskommen. Mit dem Betreuungsgeld werden Schulden aufgenommen.“ Mehr als 100 Milliarden Euro schwerer ist zuletzt der Sack laut Steffen Bockhahn (Linke) geworden. „Das ist keine gute Haushaltsführung. Ich glaube, das Geld ist falsch verteilt. Die, die viel haben, müssen mehr abgeben“, so der Linke. „Damit wir investieren können, müssen wir die Steuer für die erhöhen, die viel haben“, sagt auch Christian Kleiminger (SPD). Michael Slobidnyk hält den Schuldenberg für zu groß: „Die nächste Generation muss eine Zukunft haben“, sagt der Pirat.

 

al

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