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Diedrichshäger Land: Befürworterliste geht an die Bürgerschaft

Warnemünde Diedrichshäger Land: Befürworterliste geht an die Bürgerschaft

. Eine Liste mit Namen von 286 Befürwortern eines Wohngebietes im Landschaftsschutzgebiet Diedrichshäger Land hat Jens Gienapp, Geschäftsführer der Ostsee-Golf-Resort ...

Warnemünde. . Eine Liste mit Namen von 286 Befürwortern eines Wohngebietes im Landschaftsschutzgebiet Diedrichshäger Land hat Jens Gienapp, Geschäftsführer der Ostsee-Golf-Resort GmbH jetzt an den Präsidenten der Rostocker Bürgerschaft geschickt. Gienapp lässt den Präsidenten darin wissen, dass sich als Reaktion auf die Aktivitäten der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes diese Befürworter in Mails und Anrufen bei ihm gemeldete hätten. Der Bürgerschaftspräsident wird nun gebeten, diese Liste den Bürgerschaftsabgeordneten zur Kenntnis zu geben.

„Menschen, die dafür sind melden sich seltener, als jene die dagegen sind“, sagte Jens Gienapp gestern. Man habe diese Anregungen und Fürsprachen zusammengefasst. In der Liste nehmen die Befürworter ausdrücklich nicht für sich in Anspruch für alle Einwohner der Hansestadt zu sprechen, „aber für sehr viele“. In dem Text zu der Liste heißt es, dass junge Familien die Chance bekommen sollten, „in einem bezahlbaren lebenswerten Wohnumfeld ihre Zukunft zu gestalten“. Mit dem Entwicklungspartner, der kommunalen Wiro, würden zudem die Interessen der Stadt gesichert werden. Grundsätzlich gebe es einen großen Bedarf an neuem Wohnraum, aktuell gebe es einen Leerstand von lediglich 1,5 Prozent. Die Befürworter meinen weiter, dass das Bauen in einem Landschaftsschutzgebiet unter bestimmten Voraussetzungen planbar und möglich ist. In Warnemünde hat sich gegen das Vorhaben eine Bürgerinitiative gegründet. Sie will den Bau von etwa 140 geplanten Einfamilienhäusern verhindern. Auch der Warnemünder Ortsbeirat hatte sich gegen die Pläne der Verwaltung ausgesprochen. Nach Auffassung der Gegner ist das Diedrichshäger Land auch eine Erholungsraum für die Rostocker. Zum anderen werde es mehr Fahrzeugverkehr im Seebad geben. Die Fläche, um die nun gestritten wird, ist etwa 35 Hektar groß und erstreckt sich zwischen der Solaranlage und dem Stolteraer Weg. Nach der Gründung der Bürgerinitiative hatte es eine weitere Informationsveranstaltung der Rostocker Stadtverwaltung gegeben, an der etwa 220 Bürger teilnahmen.

msc

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