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Rostock Meuterei auf Schnellboot „Hermelin“: Staatsanwaltschaft ermittelt
Mecklenburg Rostock Meuterei auf Schnellboot „Hermelin“: Staatsanwaltschaft ermittelt
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10:57 02.03.2013
2009 kam es auf dem Schnellboot "Hermelin" zu einer Meuterei. Foto: B. Wüstneck
Rostock

Der Tatvorwurf laute auf tätlichen Angriff auf einen Dienstvorgesetzten sowie Meuterei, sagte ein Behördensprecher am Freitag der dpa. Die Soldaten sollen einen Bootsmann mit einem Spanngurt und Klebeband auf einem Tisch fixiert und mit Farbe den Text „Hier wohnen die Mongos“ auf das Bein geschmiert haben. Rostock ist Heimathafen des Bootes und gleichzeitig Sitz des Marinekommandos.

Zuvor soll der Bootsmann mit thailändischer Abstammung die Soldaten aber selbst als „Mongos“ bezeichnet haben. Wie der Staatsanwalt sagte, hätten alle Beteiligten einen rassistischen Hintergrund ausgeschlossen. Das Wort „Mongo“ sei allgemeiner Bordsprachgebrauch. „Mit "Mongos" sind die Mannschafts- und Unteroffiziersdienstgrade gemeint.“ Die vier Soldaten sind inzwischen wieder in Deutschland. Das Schnellboot „Hermelin“ beteiligt sich an dem Unifil-Einsatz vor der Küste des Libanons, um den Waffenschmuggel zu unterbinden und die Seewege zu kontrollieren.

dpa