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Umstrittene Werbung für die Bundeswehr

Rostock Umstrittene Werbung für die Bundeswehr

Die Linke kritisiert die Motivwahl des städtischen Plakates „Rostock steht zu seinen Soldaten“. Die Stadt weist die Kritik zurück.

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Karsten Steffen findet das Plakat, auf dem ein Mädchen für Solidarität mit deutschen Soldaten wirbt, unpassend.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Linke kritisiert ein Plakat, das ein Mädchen zeigt, darunter steht „Rostock steht zu seinen Soldaten“. „Ich finde es empörend, mit einem Kind für das Militär zu werben“, sagt Karsten Steffen. Die Stadt weist die Kritik zurück. Die Aktion solle Solidarität mit den Soldaten ausdrücken.

„Der Plakatentwurf ist nichts weiter als das Titelbild zur Broschüre Marinestandort Rostock, die 2012 herausgegeben wurde“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Die Plakate sollen öffentlich Respekt und Anerkennung für die Angehörigen der Bundeswehr signalisieren. Die Aktion geht auf eine Bitte der Bundeswehrkameradschaft zurück. Mit der gelben Schleife, die ebenfalls auf dem Plakat zu sehen ist, wird die Solidarität zu den Soldaten ausgedrückt.

Karsten Steffen, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion in der Rostocker Bürgerschaft, hält das Plakat für grenzüberschreitend, “weil dieser Slogan nicht den natürlichen Lebensäußerungen eines Kindes entspricht."

 



Anja Levien

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Für mich fehlt es da total an Aussagekraft. Ich verstehe nicht, wieso das Kind auf diesem Plakat abgebildet ist.“ Carolin Brandenburg (21), Studentin

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