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Rostock Polizei schickt Hansa-Fans heim
Mecklenburg Rostock Polizei schickt Hansa-Fans heim
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17:47 15.04.2019
Polizei schickt Fußball-Fans vor dem Spiel wieder nach Hause. (Symbolbild) Quelle: dpa
Rostock

Das hatten sie sich sicher anders vorgestellt: 34 Personen, die mit dem Regionalexpress aus Richtung Stralsund zum Fußballspiel des FC Hansa Rostock angereist waren, durften nicht ins Stadion. Wie die Polizei am Montag mitteilte, begab sich die Gruppe nach ihrer Ankunft am Sonnabend gegen 10.55 Uhr auf den Bahnsteig 1/2 des Rostocker Hauptbahnhofes und zündete Pyrotechnik.

Daraufhin wurden Beamte der Bundespolizei herbeigerufen. Die Fußballfans stellten sich ihnen verbal und körperlich entgegen. Die Beamten griffen zu Pfefferspray. Dadurch wurden zwei der Fans leicht verletzt. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wurden alle 34 Fans in Gewahrsam genommen, durchsucht und ihre Identitäten ermittelt. Die Beamten fanden weitere Pyrotechnik sowie einige Gramm eines Betäubungsmittels. Einige Fans versuchten die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.

 Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde ein sogenanntes Betretensverbot für Hansestadt Rostock für die Dauer des Spiels erlassen. Die Gruppe wurde auf die Heimreise geschickt, begleitet von Kräften der Bundespolizei.

 Die Beamten haben Ermittlung unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Verstößen gegen das Sprengstoff- und gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet.

OZ

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