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Provokationen und Zwischenrufe: Rechte Störer in der Uni

Rostock Provokationen und Zwischenrufe: Rechte Störer in der Uni

Anhänger der Identitären Bewegung unterbrachen eine Veranstaltung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) mit dem „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS).

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Anhänger der rechtsradikalen "Identitären Bewegung" bei einer Demonstration in Berlin.

Quelle: Paul Zinken/dpa

Rostock. Anhänger der rechtsextremen Identitären Bewegung haben eine Veranstaltung an der Universität Rostock gestört. Etwa 30 teils uniformierte Personen seien am Freitagabend in das Audimax gekommen und hätten ein Treffen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) unterbrochen, teilte die Polizei mit. Mit Lautsprecherdurchsagen und Zwischenrufen provozierten sie die Anwesenden.

Die Gruppe wurde durch einen Uni-Vertreter aufgefordert, das Gebäude zu verlassen, kam dieser Aufforderung aber nicht unmittelbar nach, sodass die Polizei verständigt wurde. Diese nahm eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs auf.

Die Studierendenvertretung hatte zu ihrer Veranstaltung das „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) eingeladen. Dabei ging es um die erinnerungspolitische Performance des ZPS vor dem Haus des AfD-Politikers Höcke in Thüringen. Das ZPS hatte Stehlen aufgestellt, die der Installation des Denkmals an die ermordeten Juden in Berlin ähnelten. Höcke hatte in einer Rede das Mahnmal im Herzen Berlins als „Mahnmal der Schande“ betitelt.

„Die Identitären setzen da an, wo Höcke aufgehört hat. Bei einer ekelhaften Art und Weise, den millionenfachen Mord von Jüdinnen und Juden zu verunglimpfen“, erklärte AStA-Vorsitzender Sören Land. Und der hochschulpolitische Referent Michael Ganse betonte: „Es sind alle an der Universität gefordert, nun darüber nachzudenken, wie wir gemeinsam mit den lang bekannten identitären Umtrieben an unserer Hochschule umgehen.“

dpa/OZ

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