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Prozess gegen Løkkevik vermutlich noch in diesem Jahr

Warnemünde Prozess gegen Løkkevik vermutlich noch in diesem Jahr

Vorwurf: Subventionsbetrug in der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Auch Ospa-Chef und Ex-Minister im Visier.

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Per Harald Løkkevik

Warnemünde. Der Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock, Per Harald Løkkevik, muss sich voraussichtlich von Ende dieses Jahres an vor dem Landgericht Rostock verantworten. Dem Norweger wird Subventionsbetrug beim Bau des Hotels vorgeworfen.

Die genaue Terminierung hänge von seinen Verteidigern ab, die noch in andere Verfahren eingebunden seien, sagte ein Gerichtssprecher gestern. Løkkevik soll laut Anklage, die bereits im August 2011 erhoben worden war, beim Hotelbau von 2002 bis 2006 das 100-Millionen-Euro- Projekt unrechtmäßig aufgesplittet und so rund 13,5 Millionen Euro Fördermittel zu Unrecht bekommen haben. Er hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen. Nach monatelangem Streit zwischen Landgericht, Oberlandesgericht und Staatsanwaltschaft hatte das Oberlandesgericht das Hauptverfahren gegen Løkkevik erzwungen.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Luxushotels hatte die Rostocker Staatsanwaltschaft vergangene Woche Anklage wegen Beihilfe zum Subventionsbetrug und Untreue in jeweils besonders schwerem Fall gegen Ex-Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) erhoben.

Neben Ebnet sind der ehemalige Geschäftsführer des Landesförderinstituts, Roland Gießelbach, der Chef der Ostseesparkasse Rostock, Frank Berg, und zwei weitere Angeschuldigte angeklagt. Eine Zusammenlegung der Prozesse gegen Løkkevik und die anderen Beschuldigten ist nicht geplant.

 

OZ

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