Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
RSAG: Weitere Streiks sind möglich

Stadtmitte RSAG: Weitere Streiks sind möglich

Beim Streik der Lokführer der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) scheint kein Ende in Sicht. Auch gestern haben die Fahrer und die Zugbegleiter für mehr als zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt.

Stadtmitte. Beim Streik der Lokführer der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) scheint kein Ende in Sicht. Auch gestern haben die Fahrer und die Zugbegleiter für mehr als zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Grund sind die anhaltenden Verhandlungen über die Einführung eines Flächentarifvertrags. Besonders Rostocker waren betroffen. So ging auf den Strecken Wismar—Rostock—Tessin und Rostock—Graal-Müritz nichts mehr. Laut RSAG habe sich der knapp dreistündige Streik spürbar ausgewirkt.

Vor allem die Schüler und Pendler der Stadt und des Umlandes waren von der Arbeitsniederlegung betroffen, so RSAG-Sprecherin Beate Langner. Wie hoch die finanziellen Auswirkungen für das Unternehmen seien, wollte sie nicht bekanntgeben. Als Subunternehmer betreibt die RSAG für die DB Regio die Regionalbahnstrecken und stellt dafür das Zugpersonal. Im Vergleich zu den Kollegen der Bahn verdient das Rostocker Zugpersonal jedoch 20 Prozent weniger. Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), die gestern zum erneuten Streik aufgerufen hat, fordert eine schrittweise Anpassung. Eine Einigung hat es bisher nicht gegeben. „Unsere Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt Hartmut Petersen, Vorsitzender der GDL im Nordbezirk. Anfang nächster Woche soll es die nächsten Gespräche zwischen Gewerkschaft und RSAG geben. Ob es bis dahin zu weiteren Streiks kommen wird, ist unbekannt. „Die RSAG muss jeden Tag damit rechnen“, sagt Petersen. Die vergangenen vier Streiks fanden immer zum Feierabend-Verkehr statt.

 



sp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock/Wismar
 Laut Gewerkschaft seien auch in den kommenden Tagen weitere Streiks der RSAG-Lokführer nicht ausgeschlossen.

Die Gewerkschaft der Lokführer gibt die Hoffnung nach einer Tarifanpassung bei der Rostocker Belegschaft nicht auf.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
DSV-Handballer spielen in Berlin zu undiszipliniert

Ohne ihren Trainer Lars Rabenhorst verlieren die Doberaner zum Rückrunden-Auftakt in der Oberliga bei der SG OSF mit 23:29