Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Schneeschauer

Navigation:
RSAG und Rebus wollen Kritzmower in den Bus locken

Südstadt RSAG und Rebus wollen Kritzmower in den Bus locken

Bessere Anbindung über Satower Straße geplant / Stadt plant Ausbau

Voriger Artikel
RSAG und Rebus wollen Kritzmower in den Bus locken
Nächster Artikel
Gut für die Babys: Neue Kinder-Klinik für die Hansestadt

Ein besseres Busangebot soll die stark befahrene Satower Straße vom Autoverkehr entlasten.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl, Philip Schülermann, Dana Frohbös

Südstadt. Der Bus wäre schon eine Alternative zum Auto, wenn die Anbindung besser wäre. Das ist in Kritzmow häufiger ein Thema, bestätigt Bürgermeister Leif Kaiser. An einer verbesserten Buslinie von Kritzmow, aber auch von Stäbelow über die Satower Straße in die Stadt arbeiten aktuell die Rostocker Straßenbahn AG und Rebus, das Nahverkehrsunternehmen im Landkreis.

OZ-Bild

Bessere Anbindung über Satower Straße geplant / Stadt plant Ausbau

Zur Bildergalerie

Grundsätzlich sei es richtig, an dieser Stelle den Nahverkehr auszubauen, erklärt Leif Kaiser mit Blick auf die stark befahrene Satower Straße. „Wenn wir die Taktdichte erhöhen, ist das für die Kunden eine interessante Strecke“, sagt RSAG-Vorstand Jan Bleis. An der Mensa gebe es seit 15 Jahren einen ausgebauten Verknüpfungspunkt zur Straßenbahn. Gemeinsam mit den Rebus-Kollegen sieht Bleis hier Möglichkeiten, zusätzliche Kunden zu gewinnen. Jörg Heger, Rebus-Leiter Betrieb und Verkehr, bestätigte die gemeinsamen Bemühungen, diese Rostocker Umland-Strecke attraktiver zu gestalten.

„Sicher verfügt der Stadt-Umland-Verkehr über ein Potenzial, das perspektivisch ausgebaut werden kann“, sagt Geschäftsführerin Simone Zabel. „Dazu sind wir auch laufend im Gespräch mit unserem Aufgabenträger, dem Landkreis Rostock, der das genauso sieht.“ Mit der RSAG werde in dieser Frage eng zusammengearbeitet.

Fährt der Bus häufiger, steigen auch die Fahrgastzahlen, vermutet Stäbelows Bürgermeister Hans-Werner Bull. Wichtig seien am Tag Taktzeiten, die dem Arbeitsalltag auch entsprechen, ergänzt Leif Kaiser. Vor allem bessere Angebote am Wochenende und an den Abenden für die jungen Menschen wünschen sich die beiden Bürgermeister. Was vor allem den älteren Stäbelowern aber noch mehr am Herzen liegt, sei eine Querverbindung mit dem Bus zum Ostseepark, so Hans-Werner Bull. „Und wenn es nur einmal in der Woche wäre.“

Wird die Verbindung von Stäbelow über Kritzmow zur Straßenbahnhaltestelle Mensa attraktiver, profitierten auch die Rostocker im innerstädtischen Verkehr, erläutert Jan Bleis. Das betrifft die Bewohner der Gartenstadt und ebenso wie die Nutzer der Sportanlagen am Damerower Weg. Genau dort soll es nach den Plänen der RSAG eine neue Bushaltestelle geben. Einen zweiten Stopp möchte Bleis im Bereich Südring schaffen, um die Anwohner im Bereich der Parkstraße zu erreichen.

Die Satower Straße hat auch das städtische Amt für Verkehrsanlagen fest im Fokus. „Wir sehen da schon einen Engpass“, sagte Leiter Heiko Tiburtius kürzlich im Bauausschuss. Zwischen Rennbahnallee und Südring soll es einen dreistreifigen Ausbau geben, kündigte Tiburtius an. Im Investitionsplan der Stadt sind für die Erneuerung der Straße in den kommenden Jahren insgesamt fünf Millionen Euro vorgesehen.Gegenwärtig beschäftige sich das Amt mit dem nötigen Grunderwerb, um die Straße verbreitern zu können. Demnächst soll die Bürgerschaft der Verwaltung einen Planungsauftrag erteilen, kündigt Heiko Tiburtius eine entsprechende Vorlage an. Er geht davon aus, dass die Planungen bis 2020 soweit abgeschlossen sind, dass gebaut werden kann.

Die Stadt prüft noch, inwieweit die Erneuerung der Satower Straße mit einem anderen großen Vorhaben zeitlich verknüpft werden kann. Für rund 4,3 Millionen Euro erneuert Rostock die Brücke an der Rennbahnallee. Das ist bisher 2020 und 2021 eingeplant.

Thomas Niebuhr

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock/Zurow/Grevesmühlen/Retwisch

Schülerrat fordert bessere Unterrichtsbedingungen / Bis zu 30 Kinder in einem Klassenraum

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Barth haucht Papenhof neues Leben ein

Das 500 Jahre alte Gebäude wird Museum – und selbst zu einem Aus- stellungsstück. Der städtische Fachausschuss informierte sich über das Konzept.