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Rostock Raps-Professor Norbert Makowski gestorben
Mecklenburg Rostock Raps-Professor Norbert Makowski gestorben
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10:02 24.08.2016
Der Rostocker Agrarwissenschaftler, Prof. Norbert Makowski, starb am 18. August in Rostock. Quelle: Elke Ehlers
Rostock

Der renommierte Rostocker Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Makowski ist tot. Wie die Landesforschungsanstalt in Gülzow (Landkreis Rostock) mitteilte, starb der 83-Jährige bereits am 18. August. Für sein Lebenswerk, insbesondere seine Verdienste um die Rapsforschung, war der gebürtige Berliner erst im September 2015 auf der Agrarmesse Mela in Mühlengeez mit dem Landes-Pflanzenzuchtpreis geehrt worden. Bis zu seiner Emeritierung 1997 leitete Makowski die Forschungsstelle für Nachwachsende Rohstoffe der Landesforschungsanstalt in Rostock-Biestow.

Raps-Anbau in Weißrussland und Tschechoslowakei

Makowski hatte wesentlichen Anteil an der Einführung des Rapsanbaus in Weißrussland und in Gebirgslagen der ehemaligen Tschechoslowakei. Als Koordinator der DDR-Rapsforschung arbeite er auch an Projekten in der Ukraine und im Baltikum, nach 1990 zudem in Österreich und Rumänien. In den 1990er Jahren gehörte er zu einer Gruppe deutscher Wissenschaftler, die sich in der Tschernobyl-Zone um die Dekontamination verstrahlter Böden bemühte.

Doktor-Vater von Agrarminister Backhaus

In seiner wissenschaftlichen Laufbahn betreute Makowski rund 50 Doktoranden, darunter Landes-Agrarminister Till Backhaus (SPD).

Elke Ehlers

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