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Rostock Rechtes Bündnis meldet Demo in Rostock an
Mecklenburg Rostock Rechtes Bündnis meldet Demo in Rostock an
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18:33 12.02.2019
Rostock: Flüchtlingsdemo in Groß Klein Quelle: HRO
Rostock

Der Hansestadt steht die nächste Demo bevor – doch dieses Mal ist es nicht die Alternative für Deutschland (AfD), die in Rostock auf die Straße gehen will: Eine bislang nicht in Erscheinung getretene Initative namens „Vereint für Rostock“ hat für den 22. Februar eine Kundgebung im Stadtteil Groß Klein angemeldet. Die Einträge auf der erste wenige Tage alten Seite der Initiative im sozialen Netzwerk Facebook legen aber nahe, dass die Anmelder aus der rechten Szene stammen.

Kerstin Kanaa, Sprecherin der Rostocker Stadtverwaltung, bestätigte am Dienstag auf OZ-Anfrage, dass für den Freitag in einer Woche eine Anmeldung vorliegt – und genehmigt wurde. Die Veranstalter hätten das Thema „Widerstand gegen unkontrollierte Grenzen und für mehr soziale Gerechtigkeit in unserem Land. Für die Zukunft unserer Kinder“ angegeben. Im Gegensatz zu den elf AfD-Demonstrationen im vergangenen Jahr, an denen bis zu 1000 Menschen teilnahmen, rechnet „Verein für Rostock“ hingegen nur mit 50 Personen. Angemeldet ist die Kundgebung für die Zeit von 18 bis 0 Uhr. Marschieren will die Initiative unter anderem entlang der Straßen Zum Laakkanal, Werftallee, Schiffbauer-, Blockmacher- und Gerüstbauerring.

Im Internet hat das linke Bündnis „Rostock nazifrei“ bereits zu Gegenprotesten aufgerufen. Sprecherin Anette Niemeyer sagte auf OZ-Anfrage lediglich: „Ja, wir denken darüber nach.“ Über die Anmelder der „Vereint für Rostock“-Demo wisse auch sie bisher nur sehr wenig. „Wir können bislang schwer einschätzen, was das für eine Gruppierung ist.“ Nach OZ-Informationen sollen die Anmelder aber der rechten Bewegung „Patrioten MV“ nahe stehen. Die Rostocker Polizei äußert sich bisher nicht zu den geplanten Kundgebungen.

Mitte 2016 hatte es im Stadtteil Groß Klein schon mal Demonstrationen rund um das Thema Zuwanderung gegeben: Rechte Gruppierung hatten gegen eine Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge mobil gemacht. Damals kam es auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Der Betreiber der Flüchtlingsunterkunft gab damals dem „Druck“ von Rechts nach und brachte die jungen Migranten anderenorts unter.

Andreas Meyer

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