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Rostock Regenfolgen: Amt fällt tote Bäume
Mecklenburg Rostock Regenfolgen: Amt fällt tote Bäume
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00:00 14.03.2013
Forstarbeiter Peter Schiweck arbeitet an der Beseitigung von Totholz. Quelle: Jürgen Falkenberg
Torfbrücke

Besonders stark betroffen waren die seenahen Forstgebiete.

Durch Begehungen wurde inzwischen der Schadensumfang festgestellt. Der Frühling wird zeigen, welche weiteren Bäume noch betroffen sind. „In den Revieren des Stadtforstamtes haben wir etwa 11 000 Festmeter Totholz. Selbst so stabile Bestände wie die Buchen haben das lange Stehen im Wasser nicht überstanden“, sagt Revierförster Stefan Schlüter.

Mit einem Schabeisen zeigt er, dass unter einer gesund aussehenden Buchenrinde bereits die Kennzeichen des Sterbens zu sehen sind. Das Revier Torfbrücke, für das Stefan Schlüter verantwortlich ist, wurde durch die Überflutungen am stärksten betroffen. 9 000 Festmeter Holz sind abgestorben. Der tote Buchen- und Eschenbestand muss total gefällt werden. Überall sind schon rote Punkte, das Kennzeichen für die Fälltrupps zum Einschlag, an den betroffenen Bäumen zu sehen.

Entlang der Wiedortschneise sind bereits die Kettensägen und die Schlepper der Mitarbeiter des Forstamtes zu hören. Sie werden in den nächsten Tagen Verstärkung durch die Firma Pragst aus Torfbrücke bekommen. „Wegen der einsetzenden Nestbautätigkeit der Vögel, voraussichtlich noch diesen Monat, müssen wir uns eilen. Nach Beräumung der Flächen wird wieder aufgeforstet“, sagt Revierförster Schlüter. Jürgen Falkenberg

OZ

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