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Reiter sitzt wieder fest im Sattel

Bad Doberan Reiter sitzt wieder fest im Sattel

Standbild-Restaurierung im Doberaner Münster in den letzten Zügen

Bad Doberan. Endlich kommt zusammen, was zusammen gehört: Wenn auch noch verhüllt, sitzt das hölzerne Abbild des Fürstlich Mecklenburgischen Geheimen Rates und Hofmeisters Samuel Behr (1575-1621) wieder auf dem stolzen Ross seiner Grabanlage in der nördlichen Chorumgangskapelle des Doberaner Münsters. Vorausgegangen waren im Sommer 2017 der aufwendige Rücktransport des Pferdes sowie im Oktober das Replatzieren der Teile von Sattel und Zaumzeug. „Damit wurden alle Teile wieder vereint, die im zurückliegenden Jahr in der Pribislav-Kapelle und in einer Hamburger Restaurierungswerkstatt getrennt voneinander bearbeitet wurden“, freut sich Münster-Kustos Martin Heider.

 

OZ-Bild

Noch verhüllt sitzt der Reiter im Münster.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Mit der Rückführung des Gräflichen Reiters ist die aufwendige Restaurierung des Grabmals bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Sie hatte bereits im Herbst 2013 mit umfangreichen Voruntersuchungen und der Erarbeitung eines Restaurierungskonzeptes begonnen und wurde ab Herbst 2014 ausgeführt. „Eine besondere Herausforderung stellte die Materialvielfalt am Grabmal dar, die mit Stein, Holz, Textil und Leder sowie Metall ungewöhnlich umfangreich war und die eine Bearbeitung durch entsprechende Fachrestauratoren erfordert hat“, erklärt Heider. „Hinzu kam die Einbindung weiterer Spezialisten – etwa für die Stickstoffbegasung der Holzteile oder den vorsichtigen Aushub des Unterbodens um das Grabmal unter Federführung von Archäologen.“ Die gesamte Restaurierung sei eng vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege begleitet worden, macht der Kustos deutlich. Abgeschlossen werden die Arbeiten demnächst mit der Anfertigung von neuen Sporen für den Reiter sowie der Installation einer der Örtlichkeit angepassten dezenten Beleuchtung.

len

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