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Renaissance-Brunnen kommt wieder ans Licht

GÜSTROW Renaissance-Brunnen kommt wieder ans Licht

Neben dem Güstrower Schloss wird derzeit ein Loch für einen Löschwasserspeicher gebuddelt. Dabei sind Archäologen auf Reste einer Wasserkunst mit Brunnenanlage aus dem Jahr 1562 gestoßen.

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Archäologe Holger Fries steht neben den Fundamenten einer Wasserkunst mit Brunnenanlage, die 1562 gebaut wurde.

Quelle: Mathias Otto

Güstrow. Neben dem Güstrower Schloss wird derzeit ein Loch für einen Löschwasserspeicher gebuddelt. Dabei sind Archäologen auf Reste einer Wasserkunst mit Brunnenanlage aus dem Jahr 1562 gestoßen. Bereits 1978 waren Studenten mit Georadaruntersuchungen auf der Suche nach dem Brunnen und lokalisierten die Stelle am Westflügel des Schlosses. Bei Rohrleitungsarbeiten wenig später haben Arbeiter tatsächlich das Fundament unter der Erde entdeckt. „Wir sind jetzt die ersten Archäologen, die im Zuge der heutigen Arbeiten Teile des historischen Bauwerks freilegen“, so Holger Fries (50). Er leitet die Ausgrabungen fürs Landesamt für Kultur und Denkmalpflege noch bis zum 11. September. Neben dem Brunnen kamen auch Keramikscherben, Nägel, Scharniere und Tuchplomben zum Vorschein. „Diese Stücke werden dokumentiert und kommen dann erst mal ins Archiv, später vielleicht ins Museum“, sagt er.

 

OZ

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