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Rostock Richtkrone hängt über neuem Kita-Gebäude
Mecklenburg Rostock Richtkrone hängt über neuem Kita-Gebäude
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00:00 29.03.2014
Neben Bürgermeister Axel Wiechmann (l.) hält Zimmermann Thorsten Köpcke den Richtspruch für die neue Kita. Quelle: Jürgen Falkenberg

Für die Kinder des „Kattenkorfs“ war es ein Erlebnis, beim Richtfest des neuen Kindergartengebäudes zu singen: „Wer will fleißige Handwerker seh‘n“. Seit Dezember beobachteten sie aufmerksam den Fortgang des Neubaus, bestaunten Betonpumpe und Kran. „135 Kinder sind in Krippe, Kindergarten und Hort. Der Bedarf ist viel größer“, sagt Leiterin Katja Timm. Zwei Krippenbereiche, vier Kindergartengruppen und die Hortgruppe sind im jetzigen Flachbau untergebracht.

Das günstige Winterwetter kam der Firma Schuller aus Reimershagen zugute. In dem 30 mal 15 Meter großen Bau, der auf kommunalem Grund und Boden entsteht, gibt es Platz für 36 Krippenkinder. Dazu kommen Küche, Personal- und Sanitärräume, Garderobe und ein Abstellraum für die Kinderwagen. Zu den 14 Mitarbeiterinnen werden vier weitere dazukommen.

Am 19. Februar begann der Hochbau, gestern wurde Richtfest gefeiert. Die Firma Holzbau-Zimmerei aus Boitin bei Bützow setzte die Dachträger. Bürgermeister Axel Wiechmann versenkte mit wenigen Schlägen den letzten Nagel. Zimmermann Thorsten Köpcke dankte Bauherren und Erbauern, trank auf das Gelingen des Baus und das Wohl künftiger Nutzer und zerschmetterte nach altem Brauch das Glas auf dem Beton: „Auf das es niemand mehr benutze.“

Der Träger der Kindertagesstätte „Kattenkorf“ ist der Verein „Auf der Tenne“. Gabriele Palis, Geschäftsführerin des Vereins, ist erfreut, dass Mittel aus dem Förderprogramm des Bundes für Kindereinrichtungen fließen. 550 000 Euro wird der Bau kosten.

„Es gab bisher eine enge Kooperation zum Einsatz der Mittel und zum Bau zwischen der Gemeinde und dem Verein Auf der Tenne“, lobte Bürgermeister Axel Wiechmann. Er schaute bereits voraus. Am 1.

September wird der Neubau bezogen werden. Bis dahin überlegt sich die Gemeinde, wie die alte Bausubstanz und die Arbeitsbedingungen auf Vordermann gebracht werden können. Jürgen Falkenberg



OZ

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