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Richtkrone ziert Baujuwel

Stadtmitte Richtkrone ziert Baujuwel

„18 Karat“: Erste Bewohner sollen Ende Juni einziehen können

Stadtmitte. Zur Feier des Tages gibts statt Sekt- eine Regendusche. Architekt Michael Carewicz ist dennoch hochzufrieden. An seinem Baujuwel baumelt endlich die Krone und viele Gäste stoßen mit ihm darauf an. Richtfest im Wohn- und Geschäftshaus„18 Karat“.

 

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Ein Hoch aufs „18 Karat“: Zimmermann Ronny Fürst (l.) und Architekt Michael Carewicz

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Der Würfel am Rande der Wallanlagen nimmt Stück für Stück Form an. Schon der Rohbau lässt erahnen, wie puristisch und zeitlos modern die Immobilie einmal aussehen wird. Vier Geschosse, jedes mit bodentiefen Fenstern versehen, schweben auf einem gläsernen Sockel über der alten Hafenbahn. „Das ist eine sehr ehrgeizige Konstruktion, die Geschichte mit moderner Architektur verbindet“, sagt Michael Carewicz stolz. Der Bau soll bis Ende Juni bezugsfertig sein. „Aber wir setzen uns nicht unter Termindruck. Gut und schnell wachsen nicht an einem Baum“, betont der Architekt, der den Hingucker zusammen mit seinem Vater Franz-Ludwig konzipiert hat.

Auf hochkarätige Qualität dürften die künftigen Bewohner Wert legen, schließlich zahlen sie dafür viel Geld. Ein 136-Quadratmeter-Loft im „18 Karat“ kostet laut Maklerbüro um die 500000 Euro.

Eine 60 Quadratmeter große Wohnungs wird für rund 226000 Euro verkauft. Der individuell planbare Innenausbau ist da noch nicht mit eingerechnet. Das Interesse am Würfel ist dennoch groß. Die Hälfte der elf Wohneinheiten sei verkauft, sagt Michael Carewicz. „Für den Rest laufen Verhandlungen.“ Das „18 Karat“ bietet auch Gewerben einen Platz in Bestlage: Im Glassockel und dem ersten Obergeschoss sollen Arztpraxen, Kanzleien oder Kontore einziehen können. ab

OZ

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