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Rostock Ringen: Lokalmatadorinnen mischen ganz vorn mit
Mecklenburg Rostock Ringen: Lokalmatadorinnen mischen ganz vorn mit
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00:28 13.06.2018
Holten Gold für den SV Warnemünde: Angelina Purschke (l., hier bei der Kadettinnen-EM) und Rebekka March Quelle: Foto: Internetseite Sv Warnemünde
Rostock

Abteilungsleiter Hans Wittkowski vom SV Warnemünde, der als Organisationsleiter auch die Verantwortung für die Bundestitelkämpfe hatte, war am Sonntag überglücklich. „Das ist der Wahnsinn! Unser Quartett vom SV Warnemünde hat das starke Vorjahresergebnis nicht nur wiederholt, sondern sogar verbessert“, meinte der 65-Jährige hochzufrieden.

Bei den deutschen Ringer-Meisterschaften der Mädchen (Geburtsjahrgänge 2001 bis 2005) am vergangenen Wochenende im Ostseebad holten die Lokalmatadorinnen des SVW drei Goldmedaillen und einmal Silber.

Zunächst war es Rebekka March, die in diesem Jahr bereits Fünfte bei den Europameisterschaften der Kadetten geworden war, die ihr Finale in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm erfolgreich absolvierte und somit ihren Vorjahrestitel verteidigte. Sie besiegte in der Endrunde Anna Iuliani aus Michelstadt (Hessen) souverän per Schulterwurf.

Auch Mitfavoritin Angelina Purschke (bis 49 kg) , die Achte der Kadetten-EM und Deutsche Juniorinnen-Meisterin des Jahres, konnte ihr Finale gewinnen. Damit steigerte sie sich noch einmal gegenüber dem Vorjahr, als sie die Silbermedaille gewonnen hatte.

Klubkameradin und Schwester Josefine Purschke (bis 49 kg) gewann das dritte Gold für den SV Warnemünde. Auch sie konnte mit dem gewonnenen Finalkampf ihren Vorjahrestitel verteidigen und bei der Siegerehrung erneut das oberste Treppchen besteigen.

„Am schwersten hatte es sicherlich Elina Lüttge, die eine Gewichtsklasse höher als sonst (bis 57 kg/d. Red.) startete. Das war eine absolut richtige Entscheidung, mussten doch so nicht zwei Vereinskameradinnen gegeneinander antreten. Eine weitere Medaille für uns war möglich“, meinte Hans Wittkowski.

Lüttge hatte im Finale gegen keine geringere Gegnerin als Anastasia Blayvas aus Leipzig, die Dritte der Europameisterschaften der Kadettinnen, keine Chance. „Aber nach dem Meistertitel im Vorjahr ist die Silbermedaille ein Zeugnis dafür, dass auch Elli zur deutschen Spitze gehört, was sie bereits über das gesamte Jahr mit ihren guten Leistungen bewiesen hat“, lobte Wittkowski.

Mit den vier gewonnenen Medaillen belegte Gastgeber SV Warnemünde wie im Vorjahr den ersten Platz in der Vereinswertung. Weil weitere MV-Starterinnen aus Lübtheen und Demmin ebenfalls mit guten Leistungen und vorderen Platzierungen überzeugten, gewann der Landesringerverband Mecklenburg-Vorpommern wie im Jahr 2017 erneut die Länderwertung.

Die deutschen Ringer-Meisterschaften der weiblichen Jugend waren am Freitag gestartet worden und dauerten bis Sonntag an. In 264 Kämpfen ermittelten 140 junge Mädchen aus 68 Vereinen aus ganz Deutschland ihre Siegerinnen. Ausrichter SV Warnemünde wurde von den Freunden des PSV Rostock unterstützt.

pm/tb

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