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Rostock-Album hat 5000 Fans

Stadtmitte Rostock-Album hat 5000 Fans

Bilder zeigen den Alltag in den Betrieben. Ehemalige Gastarbeiter melden sich.

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Das Bild von Harri Engelmann zeigt die Arbeit in der ehemaligen Waschstraße am Werftdreieck.

Stadtmitte. Die Begeisterung für das Rostock-Album reißt nicht ab. Mehr als 5000 Fans zählt das Projekt der OSTSEE-ZEITUNG und des Hinstorff Verlags bereits im sozialen Netzwerk Facebook. Auch die Einsendungen werden vielfältiger: Neben Stadtteilansichten werden immer mehr Bilder aus Betrieben eingesandt. Sie zeigen das Rostocker Arbeitsleben der vergangenen 50 Jahre.

Eine ganze Reihe von Fotos hat Facebook-Nutzer Harri Engelmann zur Verfügung gestellt. Die Aufnahmen stammen aus dem Autoservice des späteren Instandhaltungskombinat-Nord (IKN) am Werftdreieck. Dies sei in den 1960er Jahren die einzige Waschstraße in Rostock gewesen. Dort wurden neben der Unter- und Oberwäsche auch die Hohlraum-Konservierung, Durchsichten und Achsenvermessung vorgenommen, schreibt Engelmann. An die Abläufe kann sich der Rostocker noch genau erinnern. Am Fließband wurden die Autos durch die Halle geschleust. Auch Engelmann selbst hatte das Vergnügen. „Es ist mir unauslöschlich haften geblieben: Das Frühstück schmeckte nach Elaskon, die Radieschen nach Terpentin und die Arbeitsschuhe lösten sich in gewohnter Regelmäßigkeit nach drei Wochen auf“, erinnert er sich.

Schon längst hat das Album über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen gesorgt. So ist auch Mohammed Benmaza aus Algerien Beobachter der Seite. Er hat früher im Überseehafen gearbeitet und lebt heute in seiner alten Heimat. Auf Facebook postet er eine alte Postkarte, die die Südstadt in den 1980er Jahren zeigt.

Beim Rostock-Album kann jeder mitmachen. Auf der Internetseite www.facebook.com/Rostockalbum können Bilder und Geschichten angesehen oder hochgeladen werden. Die Aufnahmen können per E-Mail an rostock.album@hinstorff.de oder per Post an den Hinstorff Verlag, Lagerstraße7, 18055 Rostock geschickt werden. Mit der Einsendung stimmt man einer Veröffentlichung zu.

 



Sophie Pawelke

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