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Rostock Weiter einspurig durch Rostocks Hamburger Straße
Mecklenburg Rostock Weiter einspurig durch Rostocks Hamburger Straße
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17:38 27.09.2018
Der Verkehr läuft mindestens bis Ende Dezember einspurig an der Baustelle in der Hamburger Straße in Reutershagen vorbei. Quelle: Thomas Ulrich
Rostock

Für die Autofahrer hat Nordwasser keine guten Nachrichten. Sie müssen sich auch in den kommenden Monaten in der Hamburger Straße auf Behinderungen einstellen. Bis mindestens Ende Dezember wird der Verkehr auf einer der Hauptverkehrsachsen Rostocks weiter einspurig an der Baustelle vorbei geführt. Die ursprüngliche Planung beim Versorger sah vor, dass die Arbeiten bereits Ende Juli abgeschlossen sein sollten. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Beschwerden auch aus der Wirtschaft, dass mit der Hamburger Straße und der Steintor-Kreuzung gleich an zwei zentralen Rostocker Verkehrsachsen gebaut werde und es für Autofahrer Einschränkungen gebe.

Verlängerung der Bauzeit um drei Monate

In mehreren Abschnitten saniert Nordwasser – das kommunale Unternehmen übernahm die Baustelle vom Vorgänger Eurawasser – das Kanal- und Leitungssystem in der Hamburger Straße, das noch aus den 50er Jahren stammt. Der aktuelle zweite Abschnitt wurde im vergangenen Jahr begonnen. Jetzt kam es zu unvorhergesehenen Hindernissen, die den Bauablauf wesentlich beeinträchtigen. „Problematisch ist hierbei, dass diese Störungen dazu führten, dass das geplante Bauende Ende Juli 2018 nicht gehalten werden konnte“, erklärt Nordwasser-Sprecherin Gabi Knifka. Das bedeutet auch, dass die Arbeitsgemeinschaft aus Mecklenburgische Kanalbau GmbH Stäbelow und ASA-Bau GmbH Neubukow sowie die Auftraggeber Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) und Nordwasser vor große Herausforderungen stehen, die Abläufe und Kalkulationen, die planerisch, personell und zeitlich zu ändern. Welche Mehrkosten entstehen, lasse sich laut Nordwasser noch nicht beziffern.

Hauptachse im Entwässerungsnetz

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes entlang der Hamburger Straße zwischen Türmchenschule und Grazer Straße wurden die umfangreichen Tiefbauarbeiten nach einem Baustopp in den Wintermonaten Januar und Februar zwischen Grazer Straße und Kuphalstraße in Höhe Kunsthalle/Schwanenteich fortgesetzt, berichtet Nordwasser-Sprecherin Gabi Knifka. Der Mischwassersammler aus den 50er Jahren in einer der wichtigsten Hauptschlagadern des Rostocker Entwässerungsnetzes wurde bereits auf einer Länge von mehr als 700 Metern saniert. Zudem wurde eine parallele Trinkwasserleitung im angrenzenden Grünbereich auf etwa 420 Metern erneuert.

Verkehrsführung wird geändert

Zeitlich aufwendig und kompliziert gestalten sich im Bauverlauf nicht geplante Umverlegungsarbeiten. So musste im Bereich Schwarzer Weg ein zusätzlicher Kanal aus Stahl mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern hergestellt werden. Weiterhin seien laut Nordwasser parallel Arbeiten zur Anbindung der neuen ebenfalls zusätzlichen „Querung der Schlammdruckleitung“ zu realisieren. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten wird der Schacht in der Hamburger Straße auf Höhe des RSAG-Straßenbahndepots entgegen der bisherigen Planung erneuert, da sich nach Prüfung ergeben hat, dass die Standsicherheit der alten Anlage nicht mehr gewährleistet ist. Dieses bedingt aufgrund der Lage in der Straßenmitte eine erneute Veränderung der Verkehrsführung in der Hamburger Straße. Hierzu sind Abstimmungen mit der städtischen Verkehrsbehörde erfolgt. „Aus heutiger Sicht und mit günstiger Witterung wird von einer Beendigung der Baumaßnahme zum 20. Dezember ausgegangen“, teilt Gabi Knifka mit. Gleichzeitig wird um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Verzögerungen durch unvorhergesehene, aber notwendige Änderungen im Bauablauf gebeten. Die gesamte Sanierung kostet rund 3,2 Millionen Euro, so jedenfalls der ursprüngliche Ansatz.

Baustelle Hamburger Straße: die Bauleiter Michael Rühr(r./Nordwasser) und Ingo Weigend (ASA Bau). Quelle: Thomas Ulrich

Thomas Niebuhr

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