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Rostock OZ-Theaterwerkstatt ist erfolgreich gestartet
Mecklenburg Rostock OZ-Theaterwerkstatt ist erfolgreich gestartet
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16:23 04.11.2018
OZ-Theaterwerkstatt im Volkstheater Quelle: Lina Knaack
Rostock

Wie oft zieht sich eine Schauspielerin am Tag um? Was ist eine Souffleuse? Und wie woher kommt der Nebel auf der Bühne? Am Samstagvormittag wurden diese und noch mehr Fragen im Volkstheater beantwortet. 120 neugierige Zuhörer aller Altersklassen zog es in das Große Haus zum Start der OZ-Theaterwerkstatt.

Verschiedene Bereiche des Theaters stellen sich bei dieser Veranstaltungsreihe vor: Schauspiel, Konzert, Musiktheater und Tanz. Zuletzt fand sie vor mehreren Jahren statt. „Ich freue mich sehr, dass die OZ-Theaterwerkstatt nach einer Pause wieder auflebt“, sagt Alexander Löw, geschäftsführender Redakteur der OSTSEE-ZEITUNG. Er selbst hat eine Verbindung zum darstellenden Spiel. Löw fand das Theater als Kind schon sehr spannend und habe immer starke Neugier am Bühnengeschehen gehabt. „Ich habe mich immer gefragt, wie die Darsteller das alles machen. So viel Text lernen oder Kämpfe echt aussehen lassen“, so Löw.

Gelungener Start

Unter den Besuchern waren auch die Schwestern Sophie (12) und Laura (5). Sie gehen gern ins Theater und lassen sich selten etwas entgehen. „Wir waren jedes Jahr beim Weihnachtsmärchen“, erzählt Sophie. Bei der Theaterwerkstatt konnten die Geschwister sehen, was alles hinter so einem Stück steckt.

Im Verlauf des Vormittags erzählten Schauspieler von ihrem Beruf und verpackten alles in einem unterhaltsamen Programm. Dazu gehörten auch die anderen Bereiche, die für Produktionen auf der Bühne wichtig sind wie Technik, Ton, Beleuchtung und Requisite.

„Die Kulturvermittler haben zusammen mit den Schauspielern ein gutes Programm entwickelt“, sagt Ralph Reichel, Schauspieldirektor des Volkstheaters. Dabei standen rund 20 Menschen auf der Bühne. „Wir sind froh über den erfolgreichen Start“, so Reichel.

Blick hinter die Schauspielkulissen

Das Programm kam gut an. „Ich fand es super“, sagt Sophie. Sie konnte neue Dinge mitnehmen und sehen. Lustige Schauspiel-Einlagen durften nebenbei nicht fehlen. Dazu noch andere Sachen, die man sonst nur auf der Bühne ohne Erklärung sieht: von der Bühnenkuh, in dessen Kostüm zwei Menschen steckten, bis zur Funktionsweise der Nebelmaschine. „Das war spannend, wie oft sich die Schauspieler umziehen“, nennt Sophie als Beispiel. Um das zu verdeutlichen, schlüpfte eine Schauspielerin auf der Bühne im Schnelldurchlauf einmal in alle ihre Outfits – von Alltagssachen bis zum prunkvollen Ballkleid.

Sophie (12) und Laura (5) Quelle: Lina Knaack

Zu lernen, wie verschiedenste Bühneneffekte zusammenkommen, gefiel den Zuschauern ebenfalls. Während einer Szene holte ein Feuerwehrmann mit einer Flasche aus und traf den Helm seines Kollegen. „Das war lustig, wie er das Glas auf dem Kopf zerbrochen hat“, erzählt Sophie. Das sollte auf keinen Fall zu Hause ausprobiert werden, denn hierbei handelte es sich um spezielles zerbrechliches Effektglas fürs Theater. „Es war abwechslungsreich und sehr gut umgesetzt“, ergänzt die Oma der Mädchen, die ihre Enkel ins Große Haus begleitet hatte.

Olga (8) Quelle: Lina Knaack

„Es hat mir gut gefallen“, schwärmt die acht-jährige Olga. Ihre Mutter arbeitet am Volkstheater und daher kennt sie bereits einige Schauspieler. Dennoch hat es sich für sie gelohnt. „Es wurde mal gezeigt, wie alles gemacht wurde“, sagt sie. Die Darsteller präsentierten zudem einen kleinen Ausschnitt aus dem diesjährigen Wintermärchen. Die kleinen Zuschauer erkannten sofort, welche Geschichte sich um Gerda und Kai dreht. „Ich fand auch die Stelle aus der Schneekönigin toll“, so Olga.

Die nächste OZ-Theaterwerkstatt findet im Januar statt

Die Zusammenarbeit der OSTSEE-ZEITUNG und dem Volkstheater wird bei weiteren Terminen fortgesetzt. An diesen werden andere Bereiche des Theaters vorgestellt: Konzert (6. Januar, 11 Uhr), Musiktheater (24. Februar, 11 Uhr) und Tanz (4. Mai, 11 Uhr). Der Eintritt kostet einen Euro. Bei jeder Veranstaltung können sich die Besucher einen Teilnahmestempel abholen. Besucher mit mindestens drei Stempeln können an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Lina Knaack

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