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Rostock Süd triumphiert im letzten Heimspiel

Rostock Rostock Süd triumphiert im letzten Heimspiel

Tischtennis-Asse ringen den hohen Favoriten Poppenbüttel nieder und sichern damit die Oberliga

Rostock. Riesiger Jubel, gewürzt mit einem kräftigen Schuss Ungläubigkeit, verfeinert mit unbändiger Erleichterung ergaben einen perfekt abgeschmeckten Saisonabschluss für die Tischtennis-Asse des TSV Rostock Süd. Der 9:6- Heimsieg der Ostseestädter gegen den SC Poppenbüttel, bis dahin unbesiegter Primus und designierter Meister der Oberliga Nordost ist die größte Überraschung der vergangenen Jahre. Damit brachten die Rostocker ihren Klassenverbleib endgültig unter Dach und Fach, sind mit nun 14:22 Punkten neuer Tabellenfünfter und für die Konkurrenz uneinholbar.

Der haushohe Favorit aus Hamburg trat mit der „stärksten Truppe“ an, wie Kapitän Mathias Wähner stolz betonte. „Die beste Mannschaft trifft auf das beste Heimpublikum“, meinte Sven Stürmer vor dem Spiel und behielt ob fortwährend antreibender Unterstützung der über 50 frenetischen Zuschauer recht. Rostock Süd erkämpfte sich die wichtige 2:1-Führung nach den Doppeln — Rakowski/Stürmer und Stynen/Wähner siegten. Tomasz Rakowski (3:0 gg. Kellert), Sven Stürmer (3:0 gg. Zibell) und Wähner (3:0 gg. Konstantin) hielten die knappe Führung zum 5:4.

Es folgte die Vorentscheidung durch Rakowski und Daniel Jokiel, die Frank Sternal beziehungsweise Alexander Kellert mit 3:2 bezwangen und die Gastgeber mit 7:4 in Front brachten. Stürmers 2:3-Niederlage gegen Ex-Regionalligaspieler Philipp Flörke, bei der der Rostocker gleich sieben Matchbälle liegenließ, blieb ohne Folgen. Leo Stynen, der sein letztes Match im Dress des TSV Rostock Süd absolvierte, drehte einen zweimaligen Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg gegen den Ex-Rostocker Michael Zibell um. Wähner hatte gegen Mulid Kushov (0:3) keine Chance. Besser machte es Til Puhlmann. Der 15-Jährige schlug Dimitriou Konstantin mit 11:9 im Entscheidungssatz. Danach nahm die Klassenerhalts-Party des TSV Rostock Süd ihren Lauf. Die Hansestädter haben es geschafft: Sie spiele auch im kommenden Spieljahr überregional. „Ein toller Erfolg für unseren Verein“, freute sich Kluburgestein Mathias Wähner.

Von Ulrich Creuznacher

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