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Rostock Rostock-Warnemünde: 5 Tipps für die Herbstferien
Mecklenburg Rostock Rostock-Warnemünde: 5 Tipps für die Herbstferien
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17:09 09.10.2018
Sie bringen die Sehnsucht der Meere mit: Segler kehren im Hafen von Warnemünde heim. Quelle: OZ
Rostock-Warnemünde

Das Ostseebad im Norden der Hansestadt Rostock ist traditionell und modern zugleich. Wer kommt, will bleiben, wer geht, kommt wieder – so schön ist es dort. Und selbst bei Regen gibt es keinen Grund, wieder abzureisen. Wer die Ferien am Meer verbringt, macht Vieles richtig. Und hat in Warnemünde unzählige Möglichkeiten, Neues zu entdecken.

Das Flair des Ostseebads genießen

Der Empfang in Warnemünde ist herzlich, warm und maritim. Im Sommer ziehen Scharen von Besuchern über den Alten Strom. Und wenn sich der große Trubel wieder legt, zeigt sich die kleine Oase zum Wohlfühlen in ganzer Pracht. Kleine Souvenir- und Schmuckläden, Fischbrötchen-Kutter, Kapitänshäuser und viele Restaurants machen Warnemünde zu einem gemütlichen Ort. Seit 1323 gehört das heutige Seebad zur Hansestadt. Und Tradition ist in dem beliebten Urlaubsort überall zu spüren – besonders in der Seefahrt und Fischerei. Wer sich einfach treiben lassen will, ist hier genau richtig. Die kleinen und großen Fischerboote entlang des alten Stroms säumen den Weg. Drei Bauwerke prägen das Bild des Ortes besonders: der Leuchtturm und die zwei DDR-Relikte, der Teepott und das Neptun-Hotel. Genauso charakteristisch für Warnemünde sind die kleinen, schmalen Fischerhäuschen in zweiter Reihe.

Strandspaziergang, egal bei welchem Wetter

Wem der Warnemünder Strand im Sommer ohnehin zu überlaufen ist, sollte sich wetterfest ausrüsten und auch bei Wind und Regen den Weg ans Wasser wagen. Mit Gummistiefeln und vielleicht sogar stilecht im gelben Matrosen-Regencape wird spürbar, was das Meer so schön macht: seine raue, unbändige Seite. Für Kinder wird der Strand auch an stürmischen Tagen zum Abenteuer. Und die heiße Schokolade danach schmeckt umso besser.

135 Stufen für mehr Weitblick

Seit Jahrhunderten weisen sie Seefahrern den Weg – die alten Leuchttürme der Ostseebäder. Die historischen Gebäude scheinen ihre Besucher besonders zu faszinieren. Wer in Warnemünde ganz nach oben geht, blickt auf einen Ort, der ihm zu Füßen liegt. 135 nummerierte Stufen trennen den Besucher vom Weitblick. Der denkmalgeschützte Warnemünder Leuchtturm ragt 31 Meter in die Höhe und ist in weiß glasierte Ziegelsteine gekleidet. Im Turm laden zwei Galerien zum Rundblick über Warnemünde, den Strand und das Meer ein. 70 000 Menschen laufen jedes Jahr bis nach oben und werden für den schmalen Aufstieg belohnt. Ein Erlebnis, das in den Urlaubskalender gehört.

Frisch vom Kutter: Fischbrötchen, ahoi!

Sie gehören zusammen wie die Pasta und Italien, der Rotwein und Südfrankreich, das Hüftsteak und Argentinien: das Fischbrötchen und Warnemünde. Hinter dem schnellen Snack für die einen steht ein Ausflugsziel für die anderen. In ein Brötchen mit Matjes oder Hering frisch vom Kutter zu beißen, ist eben auch ein Ferienerlebnis. Deshalb sollte dieses regionale Highlight unbedingt in den Besuch des Ostseebads eingeplant werden. Und auch die Einheimischen sollten sich einmal mehr aufmachen, um den Geschmack der Ostsee auf der Zunge zu haben.

Perspektivenwechsel beim Bouldern

Wer gern klettert, sollte bei den „Felshelden“ vorbeischauen. Für die Gipfel­stürmer vom Flachland ist die 540 Quadratmeter große Boulderhalle genau richtig. Auf über 100 abwechslungsreichen Routen ist die Koordination gefragt. Beim Klettern, Greifen, Schwingen und Springen können sich die kleinen und großen Besucher austoben. Besonders viel Spaß macht Bouldern zu zweit. Zum „Felshelden“ wird man unter der Adresse „Zum Zollamt 4“ in 18119 Rostock Warnemünde. Um eine Anmeldung vorab wird gebeten.

Lea-Marie Kenzler