Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Rostock ist beliebt wie nie: 2018 erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen
Mecklenburg Rostock Rostock ist beliebt wie nie: 2018 erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 14.03.2019
Der Supersommer 2018 hat viele Urlauber an den Warnemünder Strand gelockt. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
Stadtmitte

Der Tourismus in Rostock boomt: 2018 wurden erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen in der Hansestadt gebucht. Das bedeutete einen Zuwachs um 7,5 Prozent. In der Nebensaison lagen die Steigerungen sogar im zweistelligen Bereich, berichtete Tourismus-Chef Matthias Fromm am Donnerstag. „2018 war ein Jahr der Superlative.“ Vom Deutschen Tourismustag, zu dem sich im November die gesamte Branche in Rostock trifft, erhofft sich Fromm, dass die Hansestadt als Reiseziel noch bekannter wird.

Spitzenreiter in MV

Die Veranstaltungen rund um das 800. Stadtjubiläum seien ein wichtiger Baustein des Erfolgs gewesen, meinte Fromm. Gerade der Hansetag im Juni habe viel zur besseren internationalen Wahrnehmung der Stadt beigetragen. „Internationaler war Rostock noch nie. Wir haben uns als weltoffener Gastgeber gezeigt.“ Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2,14 Millionen Übernachtungen gezählt, 142 600 mehr als im Vorjahr. Damit verzeichnete Rostock den höchsten zahlenmäßigen Zuwachs in ganz MV. „Wir sind der Treiber der touristischen Entwicklung im Land“, konstatierte Fromm.

Lange Arbeitszeiten

Für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben die Beschäftigten der Branche einen erheblichen Anteil am Boom. Dafür müssten sie allerdings oft viel zu lange arbeiten. „In den vergangenen Jahren sind die Schichten deutlich länger und die Erholungszeiten kürzer geworden. Das macht nicht jeder ewig mit“, warnte Jörg Dahms, Geschäftsführer der NGG MV. In Rostock arbeiteten gerade gelernte Fachkräfte längst am Limit. Die dürfe man nicht mit „Horror-Arbeitszeiten“ verprellen.

Nachholbedarf gibt es nach wie vor bei den ausländischen Touristen. Von ihnen kamen mit 142 000 zwar auch mehr als im Vorjahr nach Rostock, allerdings lag der Anstieg nur bei 2,5 Prozent. Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbands, sieht hier für das ganze Land „viel Luft nach oben“. Nötig sei eine bessere Willkommenskultur. „Wir müssen offen für Menschen sein, die kein Deutsch sprechen.“

Wunderbare Verbindung

Dem Tourismusziel Rostock stellte Meyer ein gutes Zeugnis aus. „Die Hansestadt bietet eine wunderbare Verbindung von den Vorteilen einer Stadt und dem Charme eines Seebads.“ Es sei auch viel investiert worden, etwa in den Zoo. Mit der freiwilligen Tourismusabgabe sei Rostock sogar bundesweit Vorbild. Für die Zukunft biete die Bundesgartenschau (Buga) 2025 beste Möglichkeiten, die Stadt noch weiter zu entwickeln, so Meyer. Fromm pflichtet ihm bei: „Die Buga ist eine Riesenchance, eine neue Aufenthaltsqualität zu schaffen, die zusätzliche Gäste anzieht.“

Dazu soll auch der Deutsche Tourismustag am 21. und 22. November beitragen. Bei der größten Fachtagung zum Deutschlandtourismus mit zahlreichen Entscheidungsträgern der Branche könne die Hansestadt im besten Licht präsentiert werden, sagte Fromm. Im Rahmenprogramm sollen den Teilnehmern unter anderem der Zoo, die Uni, die Kunsthalle und das Kempowski-Archiv gezeigt werden. „Wir erhoffen uns ein besseres Image und eine bessere Wahrnehmung Rostocks“, so Fromm.

Axel Büssem

Bereits zum siebten Mal präsentieren Schüler des Warnemünder Ecolea-Gymnasiums ihre Kunst-Abschlussarbeiten. Gleichzeitig referieren Elftklässler zu wissenschaftlichen Themen.

14.03.2019

Unbekannte machten aus der August-Bebel-Straße unter anderem eine Walentina- Tereschkowa-Straße. Mithilfe der Feuerwehr sind die Aufkleber im Laufe des Donnerstags entfernt worden.

14.03.2019

Ein 7-jähriger Junge wurde am Donnerstagmorgen auf dem Weg zu Schule von einem VW Golf angefahren. Der Fahrer steht unter Verdacht, unter Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein.

14.03.2019