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Rostock Rostock bittet zum Tanz-Flashmob
Mecklenburg Rostock Rostock bittet zum Tanz-Flashmob
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00:17 13.04.2018
Sie tanzen beim Jubiläums-Flashmob mit (von links): Jette Wehnert (16), Adelina Meliß (17), Frida Kremser (15), Leoni Walther (14), Leonie Reimann (16), Fiona Härtel (14) und Ronja Möller (18). Quelle: Fotos: Ove Arscholl
Stadtmitte

„Du bist schön, weil du anders bist...“ Kaum schallt die erste Zeile von Rostocks Jubiläums-Hymne über den Neuen Markt, legt die Tanz-Crew los. Dort, wo sonst Händler ihre Waren anpreisen, zeigen gut 60 Kinder und Jugendliche, was sie zu bieten haben: Passend zum Pop-Rap präsentieren Schüler der Tanzschulen Arthus und Tanzland eine bühnenreife Choreografie, die Aufsehen erregt und am 29. April die Massen bewegen soll.

Am 29. April sollen auf dem Uniplatz 800 Leute zur Jubiläumshymne tanzen

Tanz-Tutorial:

QR-Code scannen oder im Internet www.ostsee-zeitung.de anklicken.

Zwei Tage Tanzen

28. April:

Tanzschul-Hopping

Ballett, Folklore, Hip Hop oder Pole Dance – Tanzwillige können an vielen verschiedenen Locations (z.B. Tanzland Rostock, Tanzschule Geipelt, Ballettschule Dance, KTC, Fitness First) Schnupperunterricht bei Profis nehmen. Um Voranmeldung wird gebeten. Möglich ist das online auf www.rostock800600.de.

29. April:

Flashmob und Straßenfestival

Anlässlich des 800. Stadtgeburtstags und pünktlich zum Welttanztag bittet Rostock auf’s Parkett. Ein Flashmob soll den Uniplatz in den größten Freiluft-Dancefloor der Stadt verwandeln. „Wir hoffen, dass mindestens 800 Leute mittanzen“, sagt die Leiterin des Jubiläumsbüros, Franziska Nagorny.

Den Takt gibt das Rostocker Trio Esco vor: Die Hansestadt-Hymne „Mehr als nur gewöhnlich“, mit der Rigo Fuchs,Thomas Nabrich und Eric Winter den Contest „Sing deinen Song für Rostock“, gewannen, ist der Soundtrack zum Massentanz. Die passende Choreografie zum Song hat sich Tanzland-Coach Brit Bauermeister ausgedacht. „Es sind recht einfache Bewegungen, die kriegen auch die Kleinsten hin.“ Damit beim Flashmob niemand aus der Reihe tanzt, hat sie ein Tutorial ins Netz gestellt: In einem Youtube-Video erklärt sie Tanzwilligen jeden Schritt. „Damit kann sich jeder, der Lust hat, die Choreo leicht selbst beibringen.“

Wer sich das allein nicht zutraut, den bringen Tanz-Profis die Moves bei. Am Tag vor dem Flashmob, dem 28. April, findet Rostocks erstes Tanzschul-Hopping statt. Bei Schnupperkursen lernen Interessierte aber nicht nur die Jubiläumschoreografie. Sie können sich auch im Ballett, Folklore-Tanz oder Pole Dance ausprobieren. Zu den Schulen, die an diesem Tag ihre Türen für Tanzbegeisterte und die, die es noch werden wollen, öffnet, gehört das Tanzland. Dort übt Ronja Möller (18) regelmäßig neue Tanztechniken ein. Sie tanzt seit neun Jahren. Figuren wie der stehende Spagat sind für sie kein Problem. Klar, dass sie die Schritte für den Jubiläumsflashmob schnell drauf hatte. Ihr gefalle die Choreo, auch weil sie gut zur Rostock-Hymne passe. Der Pop-Song fordere geradezu dazu auf, sich zu bewegen. „Das Lied präsentiert Rostock. Es nur anzuhören, wäre doch viel zu langweilig“, sagt Ronja Möller.

Das Team des Jubiläums-Projektbüros hofft, dass viele Rostocker genauso empfinden und sich am 29. April vom Esco-Song mitreißen lassen. Doch auch für Tanzmuffel lohnt sich an diesem Tag ein Ausflug in die Innenstadt: An den Flashmob schließt sich ein Straßenkunstfestival auf der Kröpeliner Straße an, bei dem die Tanzschulen ein buntes Bühnenprogramm gestalten und viele Tanzgruppen und Vereine Mitmachangebote bereithalten. Im Rostocker Hof veranstaltet der Tanzverband für Senioren- und Erlebnistanz MV von 14 bis 16 Uhr einen Tanztee.

Wen das Tanzfieber gepackt hat, kann sich schon auf den Sommer freuen: Ab 1. Juli richtet die Stadt die „1. Internationale Tanzwoche Rostock“ aus.

Antje Bernstein

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