Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Rostock denkt 365°: Wirtschaft und Forscher rücken zusammen
Mecklenburg Rostock Rostock denkt 365°: Wirtschaft und Forscher rücken zusammen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 19.10.2017
Die Macher des Vereins und die markante Boje: Uni-Rektor Wolfgang Schareck (v. l.), Christine Grünewald (IHK), Udo Kragl, Patricia Huber und Vize- OB Chris Müller-von Wrycz Rekowski. Quelle: Foto: Andreas Meyer
Stadtmitte

Das iPhone und der Verein „Rostock denkt 365 Grad“ haben zwei Gemeinsamkeiten: Beide feiern in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag – und beide haben große Veränderungen ausgelöst. Das Mobiltelefon von Apple weltweit, der Verein immerhin in Rostock. Seit einem Jahrzehnt bringt „Rostock denkt 365 Grad“ Wissenschaft, Wirtschaft und auch Bürger zusammen.

„Genau dieser Zusammenhalt ist für die ganze Region ein echter Standortvorteil“, sagt Christine Grünewald von der Industrie- und Handelskammer. Gestern wurde das Jubiläum gefeiert.

Anlass für die Gründung des Netzwerks war die erste Rostocker Bewerbung um den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Damals hätten die Macher festgestellt, dass es in der Hansestadt zwar innovative Wirtschaftsunternehmen und herrausragende Wissenschaftler gibt – aber die haben nicht zusammengearbeitet. Mit dem Titel „Wissenschaftsstadt“ hat es zwar auch im zweiten Anlauf nicht geklappt, sagt Vereinsvorstand Udo Kragl. „Aber Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger zusammenzubringen – das gelingt uns.“ Ein Beispiel dafür seien die „Technologieabende“. An denen kommen Forscher und Firmenlenker zusammen. Die Universität, die drei Fraunhofer-, die beiden Leibniz- oder auch das Planck-Institut stellen dabei ihre neuesten Forschungsansätze vor, Firmen präsentieren ihre Trends und Produkte.

„Diesen Austausch brauchen beide Seiten: Wo benötigt die Wirtschaft Hilfe aus der Wissenschaft, wo kann ein Unternehmen die Forscher unterstützen? Der Verein ,Rostock denkt 365 Gras’ ist dafür die Plattform“, sagt Uni-Rektor Wolfgang Schareck. In der Regel seien es die Unternehmen, die gerne auf das Fachwissen in den Einrichtungen zurückgreifen, erklärt Patricia Huber, Vorstandsmitglied des Netzwerk- Vereins. „Die Firmen tragen an uns Fragestellungen heran – zum Beispiel, wenn in der Fertigung Probleme mit Materialien auftauschen, wenn sie neue Lösungsansätze suchen. Wir vermitteln die Kontakt zu den Experten aus der Wissenschaft.“ Mit konkreten Beispielen für erfolgreiche Kooperationen tun sich die Macher aber schwer.

Aus Sicht von Rostocks Vize- Oberbürgermeister Chris Müller- von Wrycz Rekowski (SPD) soll der Verein auch Lobbyarbeit für die Wissenschaft machen: „Die Institute konkurrieren mit anderen Akteuren um Nachwuchs, um Flächen, um Gelder. Im Verein sind die Forscher gemeinsam stark.“ Bekanntestes Merkmal des Vereins sind übrigens die blauen Wissenschaftsbojen, die in der gesamten Stadt zu sehen sind – zum Beispiel auch auf dem Uni-Platz.

Andreas Meyer

Rostock Kröpeliner-Tor-Vorstadt - Kleingärtner sagen sich vom Land los

Verband der Gartenfreunde will selbstständig werden – das aber könnte teuer werden

10.03.2018

Pünktlich zum 5. Geburtstag des Darwineums: Das am 24. Juli geborene Affen-Mädchen wurde im Rostocker Zoo getauft. An einer Online-Abstimmung hatten sich runf 7000 Zoofreunde beteiligt.

10.02.2018
Rostock OZ-Schulnavigator Teil 25: Das Abendgymnasium - „Jeder hat eine zweite Chance verdient“

Auf dem zweiten Bildungsweg können Erwachsene am Abendgymnasium das Abitur oder einen Teil der Fachhochschulreife erwerben.

07.02.2018
Anzeige