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Rostock Rostock hat Bock auf die Buga 2025
Mecklenburg Rostock Rostock hat Bock auf die Buga 2025
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08:36 16.01.2018
Rund 100 Rostocker waren zum ersten Buga-Dialog gekommen - und von den ersten Ideen begeistert. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Insgesamt sechs Planungsbüros aus ganz Deutschland arbeiten seit Wochen an der Machbarkeitsstudie zur Buga. Der erste Punkt, mit sie die Bürger begeistern konnten: Die L 22 soll „überdacht“ werden. „Rostock braucht dieses Plateau. Die Straße ist eine riesige Barriere zwischen Stadt und Wasser“, so Bernhard Schwarz, Landschaftsarchitekt im federführenden Berliner Büro „Sinai“. Punkt zwei: Im Bereich des Christinenhafens sehen die Fachleute das neue Archäologische Landesmuseum. „Die Stadt will das, das Land auch“, so Schwarz. Auch eine neue „Markthalle“ – für Handel und Gastronomie – könnte dort entstehen.

Mehr Grün für Rostocks Osten

Einen weiteren Fokus wollen die Architekten auch auf das so genannte Oval – den Osthafen – richten. Wo heute noch Veolia und der Stadtbauhof ihren Sitz haben, könnte eine neue Gartenstadt entstehen - der dritte Punkt. „Das wäre ein wunderbarer Standort zum Wohnen. Das Blick ist fantastisch“, so Schwarz. Und Punkt Nummer vier: Die alte Deponie in Gehlsdorf soll Landschaftspark werden – mit Blumeninsel, Sport- und Freizeitangeboten. Rund um den Hafen sollen Rad-, Skate- und Wanderwege entstehen. „Und wir brauchen die Brücke über die Warnow.“ Mit einer Brücke wären es nur noch etwas mehr als 1000 Meter „von der Stadt über das Wasser in die Natur.“

Viele Lob von den 100 Zuhörern

Die Macher im Rathaus hatten mit Vielem gerechnet – mit Ablehnung, Kritik, Protest. Aber es kam komplett anders: Rostocks Bürger haben offenbar Bock auf die Bundesgartenschau 2025 (Buga). „Es wird höchste Zeit, dass die Hansestadt endlich die Entwicklung rund um den Stadthafen angeht. Wenn Rostock diese Ideen umsetzt, wäre die Stadt ein Mal mehr Impulsgeber für das gesamte Land“, lobt beispielsweise Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverband und selbst Bürger der Stadt. Auch Jens Rademacher, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), warb für die Gartenschau: „Das Rostocker Oval hat es verdient, dass es endlich entwickelt wird.

Ideen der Rostocker sind gefragt

Bereits Ende Mai solldie Bürgerschaft über die Pläne befinden. Bis dahin haben die Bürger das Wort: Sie sollen die Buga-Idee mit ihren Ideen noch besser machen. Sybille Bachmann (Rostocker Bund) machte das gleich den Anfang: Sie schlägt vor, eine „Fährlinie“ auf der Warnow zu schaffen – von Bützow bis nach Warnemünde. <QA0>

Andreas Meyer

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