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Rostock Rostocker Firma bringt Streetscooter auf die Straße
Mecklenburg Rostock Rostocker Firma bringt Streetscooter auf die Straße
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00:22 28.05.2018
Jens Schröder (l.) von Streetscooter und Michael Brüning von FSN wollen diese Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Quelle: Foto: Ove Arscholl
Brinckmansdorf

Einige ihrer neuen Elektrofahrzeuge hat die Deutsche Post in Rostock schon auf der Straße. Demnächst kommt der Streetscooter auch bei anderen Unternehmen zum Einsatz, wünscht sich Michael Brüning, Geschäftsführer von Ferdinand Schultz Nachfolger (FSN) Fördertechnik. Die Rostocker sind jetzt exklusiver Vertriebs- und Servicepartner von Streetscooter für Mecklenburg-Vorpommern.

Streetscooter entstand vor einigen Jahren im Umfeld der Technischen Hochschule Aachen und ist seit 2014 eine Tochter der Deutschen Post. „Wir suchen Partner, die schon Erfahrung mit Elektromobilität haben“, sagt Jens Schröder, Vertriebsleiter für die Region Nord. Die habe FSN Fördertechnik im Gabelstapler-Geschäft gesammelt, erläutert Michael Brüning. Dort gebe es fast nur noch E-Fahrzeuge.

Bei FSN gab es die Idee, das Portfolio um ein Nutzfahrzeug zu erweitern, erläutert Brüning. „Wir haben den Streetscooter bei der Post gesehen und die großen Hersteller haben noch keine Alternative.“

Den Bedarf im innerstädtischen Verkehr und das zunehmende Interesse am umweltfreundlichen Elektroantrieb sieht er allemal. „Das Fahrzeug ist für den Job gemacht, um Waren von A nach B zu bringen.“

Die Reichweite pro „Tankladung“ von 150 bis 200 Kilometern sei für den innerstädtischen Einsatz vollkommen ausreichend. Durchschnittlich würden solche Fahrzeuge in Städten am Tag etwa 50 Kilometer zurücklegen. Für jede Firma könne FSN einen Aufbau liefern, der für die jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneidert ist. Unternehmen fallen Michael Brüning viele ein, für die der Streetscooter die ideale Lösung wäre.

Ab 32000 Euro kostet das Fahrzeug, dann sei entscheidend, welche Wünsche es für den Aufbau gibt. Dazu kommen noch die Kosten für die Lade-Infrastruktur, erläutert Michael Brüning. Der Bund locke mit einer Umweltprämie von 4000 Euro, sagt Jens Schröder. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gebe es von Mecklenburg-Vorpommern keine Förderung.

Thomas Niebuhr

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie ins Ostseestadion eingelaufen sind? Ich habe versucht, die unglaubliche Atmosphäre aufzusaugen und es einfach zu genießen.

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