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Rostock Rostocker Paddler landen Achtungserfolg bei Klub-WM
Mecklenburg Rostock Rostocker Paddler landen Achtungserfolg bei Klub-WM
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00:00 27.07.2018
Rostock

Erschöpft aber glücklich kehrten am vergangenen Montag die Drachenboot-Paddler des SV Breitling Rostock von der 11. Klub-Weltmeisterschaft aus dem ungarischen Szeged zurück. Zwar reichte es letztendlich nicht zum Gewinn von Edelmetall, für Achtungserfolge konnten die Ostseestädter dennoch sorgen. Gleich fünf Mal qualifizierten sie sich für die Finalläufe.

Paddler auch Rostock und Brandenburg bildeten bei der Klub-Weltmeisterschaft in Ungarn ein gemeinsames Team. Quelle: Foto: Verein

„Es waren unglaublich kräftezehrende, aber auch aufregende Tage. Die Geschlossenheit in der Mannschaft war einfach klasse“, freute sich Andreas Scharlock. Der Athlet vom SV Breitling war mit seinen Rostocker Teamkollegen und den Brandenburger Ueckerdrachen als gemeinsame Mannschaft an den Start gegangen.

Vom 15. bis zum 23. Juli schwitzten die Paddler bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius auf der Rennstrecke. „Wir waren von fünf Uhr morgens bis spätabends auf den Beinen. Trotzdem war das der absolute Saisonhöhepunkt für alle internationalen Spitzenteams“, berichtete Scharlock, der zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei sein durfte.

Nie zuvor hatte es bei einer Drachenboot-WM eine so große Beteiligung gegeben. 6124 Aktive aus 32 Nationen in 140 Teams waren in die ungarische Stadt an der Theiß gereist. Darunter Vereine aus Russland, China, den USA oder Neuseeland. „Es war ein großes internationales Fest“, berichtete Andreas Scharlock.

Ein halbes Jahr im voraus hatten die Rostocker mit der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft begonnen, trainierten nach der Arbeit pro Woche vier bis fünf Mal und bereiteten sich in mehreren Trainingslagern intensiv auf die Titelkämpfe in Ungarn vor.

„Auch wenn es nicht immer einfach war, die Anstrengungen haben sich definitiv gelohnt“, resümierte Scharlock. In allen Kategorien (Männer, Frauen, Mixed, 10-er und 20-er Boot) schaffte das Team aus Rostockern und Brandenburgern den Sprung unter die besten zehn Boote.

An der Bronzemedaille schrammten sie teilweise nur um Zehntelsekunden vorbei. „Schade, zur Medaille fehlte manchmal nur ein Wimpernschlag. Aber im Vorfeld hätte ich bereits eine Top-Ten- Platzierung als großen Erfolg angesehen“, sagte Andreas Scharlock. Deswegen hatte seine Mannschaft im Anschluss an die Klub-WM dennoch Grund zum Feiern.

Oliver Behn

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