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Rostock 800-Tonnen-Stahlrohr im Hafen geborgen
Mecklenburg Rostock 800-Tonnen-Stahlrohr im Hafen geborgen
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12:57 03.11.2018
Stahlrohr-Bergung im Rostocker Seehafen verlief in der Nacht zu Sonnabend erfolgreich. Quelle: Stefan Tretropp
Rostock

Im Rostocker Seehafen ist in der Nacht zu Sonnabend das 800 Tonnen schwere Windkraft-Element geborgen worden. Entgegen der Prognosen, dass die Bergung des Stahlrohrs nach dem Unfall vom vergangenen Mittwoch noch mehrere Tage andauern könnte, ist die Aktion erfolgreich über die Bühne gegangen.

Nacht- und Nebelaktion

Wie Hafenkapitän Gisbert Ruhnke bestätigte, ging die Bergungsaktion in der Früh zu Ende. Wie er weiter sagte, wurde der Fundamentpfahl mit speziellen Kränen gehoben und entlang der Pier gelagert.

In der Nacht zu Sonnabend wurde im Rostocker Seehafen das riesige Windkraft-Element mit einem Kran geborgen. Wenige Tage zuvor krachte es auf die Kaikante.

Beim Absturz des über 800 Tonnen schweren Rohres kam es sowohl am Schiff als auch an der Kaikante zu teils erheblichen Beschädigungen. Erst am Montag könne entschieden werden, ob es zur Reparatur in eine Werft müsse.

Sichtschutz gegen neugierige Blicke

Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen ist nun beauftragt worden, Ermittlungen zur Unfallursache aufzunehmen. Verantwortliche hatten kurz nach dem Unglück am Donnerstag einen Sichtschutz gegen neugierige Blicke am kompletten Zaun angebracht.

Sichtschutz gegen neugierige Blicke am Rostocker Seehafen. Quelle: Stefan Tretropp

RND/Tretropp

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