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Rostocker Sportler für Titel und Rekorde geehrt

Südstadt Rostocker Sportler für Titel und Rekorde geehrt

Welt-, Europa- und Deutsche Meister — die Hansestadt hat 2014 kräftig gepunktet.

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Beste Rostocker Sportjugend: Lennart Kuß , Sophie Fischer und Julia Leiding (v.r.). Fotos (3): Ove Arscholl

Südstadt. Sie springt 1,17 Meter hoch und 3,71 Meter weit — und das mit 78 Jahren. Sie hält noch immer 18 Europa- und elf Weltrekorde und will es bei der Senioren-Weltmeisterschaft der Leichtathleten im Sommer in Lyon noch einmal wissen: Christiane Schmalbruch von der HSG Universität Rostock. Gestern wurde sie bei der 19. Sportlerehrung in der Stadthalle als Erste auf die Bühne gerufen. Mit Respekt, Blumen und Bildband begegneten ihr Oberbürgermeister Roland Methling (UFR), Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke) und Stadtsportbund-Präsident Herbert Pankau. Das Publikum im Kleinen Saal — 130 Sportler, knapp 50 Trainer und Vereinschefs und viele Sponsoren applaudierten herzlich. 21 verdienstvolle Sportler, Trainer und Ehrenamtler wurden ausgezeichnet. Mit 13 Jahren die Jüngste war Sarah Wendt vom SC Empor Rostock 2000. Gut 15 Stunden verbringt die Schwimmerin wöchentlich im Wasser, dazu noch mehrere Stunden Krafttraining. „Sie hat sich schwere Ziele gesteckt, das kostet Zeit“, sagt Trainerin Jette Mundt, die mit ihrem Schützling auf der Bühne stand. Sarah peilt auch in diesem Jahr Deutsche Meistertitel an.

Das Sportjahr 2014 war für die Hansestadt ein sehr erfolgreiches. Vier Weltmeister- und 29 Europameistertitel sowie 156 Deutsche Meister listete OB Methling in seiner Festrede auf. In vielen Disziplinen vor allem im und auf dem Wasser ist Rostock Spitze. „Auch das Engagement Richtung Olympia ist ein lebendiger Beweis für die Sportstadt Rostock“, sagte Methling. In heimischen Gewässern segeln und olympisch gewinnen, das ist der große Traum von Hannah Anderssohn vom Warnemünder Segel-Club. In diesem Jahr hat die 15-Jährige Gold bei der Jugend-EM eingefahren und wurde dafür gestern geehrt. Auch sie hat klein angefangen, mit sieben Jahren in einer „Nussschale“, einem Optimistenboot die ersten Segelerfahrungen gesammelt.

Fast jeder vierte Rostocker sei Mitglied in einem Sportverein. „Das spricht für die hervorragende Arbeit unter dem Dach des Stadtsportbundes“, lobte der OB. Trainiert werden die Freizeitsportler oft von engagierten Ehrenamtlern wie Käte Grundmann, die als Übungsleiterin seit mehr als 20 Jahren Frauen zwischen 60 und 80 Jahren betreut und dafür gestern die Ehrennadel des SSB erhielt. Nach dem Empfang sahen sich alle das Feuerwerk der Turnkunst an.

Der Sport in Vereinen trägt deutlich zur Lebensqualität in unserer Hanse- stadt bei.“ Roland Methling, OB

 



Doris Kesselring

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