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Rostock Rostocker Stadthalle soll zur Nordost-Arena werden
Mecklenburg Rostock Rostocker Stadthalle soll zur Nordost-Arena werden
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06:24 25.10.2017
Die Stadthalle wird gerade modernisiert und erweitert. Quelle: Foto: Arscholl

Die Stadthalle Rostock soll einen neuen Namen bekommen. Als Nordost-Arena will der modernisierte Veranstaltungstempel ab dem kommenden Jahr selbstbewusst als wichtigste Arena im Nordosten Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus auch aus einem Einzugsgebiet bis Kopenhagen und Stettin anlocken. Der neue Name soll den Giebel über dem Haupteingang zieren.

98 Konzerte richtete die Rostocker Stadthalle im Jahr 2016 aus, insgesamt waren es 332 Veranstaltungen. In die Stadthalle selbst und in die Hansemesse kamen 530 000 Besucher – unter anderem zu den 22 Messen.

Die ursprüngliche Idee, die Namensrechte an ein Unternehmen zu verkaufen, sind damit vom Tisch. Mit dem neuen Namen haben die Veranstaltungsprofis der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft ein komplett neues Vermarktungskonzept kreiert, das Stadthallen-Chefin Petra Burmeister gestern Abend zusammen mit Oberbürgermeister Roland Methling (Unabhängiges Wählerbündnis für Rostock) den Vorsitzenden der Bürgerschaftsfraktionen vorstellte. Am 8. November hat die Bürgerschaft das letzte Wort – auf Wunsch des Oberbürgermeisters. Der Aufsichtsrat der Messe- und Stadthallengesellschaft hat bereits grünes Licht für die Neuausrichtung gegeben.

„Wir wollen einen Namen der stolz für die Region steht, der einprägsam ist, international funktioniert und unsere Wettbewerbsfähigkeit anderen großen Hallen gegenüber betont“, sagt Petra Burmeister.

Der Name Stadthalle wirke verstaubt und zu klein – wie Kulturhaus, betonte sie.

Der Name Hansemesse für das Areal mit Messehalle und Rotunde im Rostocker Stadtteil Schmarl bleibt. Die jetzige Messe- und Stadthallengesellschaft, alleiniger Gesellschafter ist die Hansestadt Rostock, wird als „inRostock GmbH“ firmieren. „Eine Dachmarke, die Rostock betont und die sich werblich gut einsetzen lässt“, sagt Burmeister.

Für 17 Millionen Euro lässt die Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft die Stadthalle derzeit zur multifunktionalen Veranstaltungsarena umbauen. Mit großem Tamtam soll sie am 18. April offiziell eröffnet werden.

Die modernste Veranstaltungshalle im Nordosten ist technisch und von den Sicherheitsauflagen auf den neuesten Stand gebracht worden. Zudem erhält sie ein neues Foyer und ist erweitert worden. In der Stehvariante fasst sie jetzt 6600 Menschen, in bestuhlter Konzertversion 5100 Besucher. Die Zuschauerkapazität stieg damit um fast 20 Prozent.

Das werden die Besucher bei den nächsten großen Veranstaltungen erleben können. Noch in diesem Jahr treten in der Halle unter anderem Adel Tawil (14. November) und Mark Forster (1. Dezember) auf. Am 19. und 20. Dezember gibt der Rostocker Rapper Marteria ein Doppelkonzert in seiner Heimatstadt. Matthias Reim spielt am 30. Dezember. Anfang 2018 kommen dann unter anderem Andre Rieu, Simon & Garfunkel, Schiller, Scooter, Santiano und Nena. Die Basketballer der Rostock Seawolves tragen ihre Heimspiele ebenfalls in der Halle aus.

Andreas Ebel

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