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Rostockerin legt Hand auf

Stadtmitte Rostockerin legt Hand auf

Jeanette Rohacs (47) Werkzeuge sind ihre Hände. Ihre Therapeutic Touch-Behandlung soll durch Berührung helfen. „Die Methode hilft bei Wundheilung, Schmerzlinderung oder Depressionen“, sagt sie.

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Entspannungstrainerin Jeanette Rohac in ihrer Praxis in der Bahnhofstraße.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Ihre Praxis hat sie in der Bahnhofstraße, im „Quantum 17“. Seit vier Jahren existiert die Werkstatt für persönliche Entwicklung und bewusstes Leben. Rohac wirkt seit Februar letzten Jahres mit.

„Vor acht Jahren erlitt ich einen Burnout“, erzählt Rohac. „Damals arbeitete ich an zu vielen Baustellen.“ Anstoß zur Neuorientierung. „Ich war lange im Marketing tätig, wollte aber eigentlich immer Krankenschwester werden“, erzählt die Therapeutin. „Durch eine Erkrankung in der Familie wurde ich auf Therapeutic Touch aufmerksam und wusste: Das ist es.“

Die 60-minütige Behandlung beginnt mit einem Vorgespräch. „Dann starte ich mit der Wahrnehmung der Energie des Körpers meiner Patienten“, erzählt Jeanette Rohac. „Diese mit meinen Händen zu spüren, habe ich während der dreijährigen Ausbildung gelernt.“ Wie spürt sie die Energie? „Meine Hände werden ganz warm und beginnen zu kribbeln“, erklärt sie. Danach werden durch sanftes Handauflegen die Energiefelder des Körpers ausgeglichen. „Die Berührung ist dabei eine wichtige Heilungsgrundlage“, sagt die Therapeutin.

Die alternative Heilmethode sei im Norden noch weitgehend unbekannt. „Die Skepsis ist oftmals groß, und ich muss noch sehr viel Pionierarbeit leisten“, sagt Jeanette Rohac. „Die Heilungsmethode ist jedoch durch viele Studien wissenschaftlich bewiesen.“ In Großbritannien sei die Kenntnis des Verfahrens beispielsweise obligatorisch für eine Ausbildung zur Krankenschwester.

Jeanette Rohac sagt, sie kenne zahlreiche Beispiele von ihren Patienten, denen Therapeutic Touch geholfen habe. „Einen Herrn behandle ich beispielsweise schon ein halbes Jahr wegen Depressionen“, erzählt sie. „Die Erfolge der Behandlung sind deutlich zu sehen.“

Vanessa Kopp

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