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Rostock Rostocks Nahverkehr: Das ändert sich 2019
Mecklenburg Rostock Rostocks Nahverkehr: Das ändert sich 2019
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10:27 20.10.2018
Erhard Sauter aus dem Ortsbeirat Lütten-Klein, RSAG-Vorstand Jan Bleis und Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus präsentieren die neue Buslinie X41. Quelle: Lina Knaack
Rostock

Gute Nachrichten für die Fahrgäste der Hansestadt: Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) plant einige Veränderungen zum Fahrplanwechsel im Januar 2019. Neben einer Expressbuslinie wird es erstmals eine Busverbindung zum Südstadt-Campus geben.

Mit dem Expressbus vom Nordosten in den Nordwesten

„Die X41 ist die erste Expressbuslinie Rostocks“, erklärt die RSAG-Sprecherin Beate Langner. Gesamt fährt der Bus die rund 13 Kilometer zwischen dem Dierkower Kreuz und Lütten Klein Zentrum in nur 23 Minuten – eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 35 Kilometer pro Stunde. „Sie ist damit die schnellste Linie Rostocks“, sagt die Sprecherin. Ein Beispiel: Für die Fahrt vom Kurt-Schumacher-Ring in Dierkow nach Lütten Klein Zentrum benötigt die Linie X41 nur 20 Minuten. Die Linie 45 braucht hier 45 Minuten. Die Busse X41 fahren zunächst von Montag bis Freitag in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags jeweils stündlich. „Wenn sich die Nachfrage positiv entwickelt, ist perspektivisch eine Verdichtung des Angebotes möglich.“

Neue Streckenführung für die Linie 39

Bislang fährt die 39 von der Sassnitzer Straße in Lütten Klein zum Markt nach Reutershagen. Das wird zum Januar erweitert. Ab Reutershagen fährt der Bus dann neu über Bonhoefferstraße zum Markt Reutershagen geführt. Dann wird die Linie über die Haltestellen Schwimmhalle, Schillingallee, Platz der Jugend und Campus Südstadt bis zum Hauptbahnhof Süd verlängert. „Auf diese Weise entstehen mehrere neue umsteigefreie Stadtteilverbindungen“, erklärt die RSAG-Sprecherin. Zum Beispiel zwischen Schmarl und dem Hansaviertel ist dann kein Umstieg nötig. „Mit der 39 kann man dann von Schmarl bis in die Stadt fahren, das spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an.“

Die Linie 39 soll dann auch den Südstadt-Campus erschließen. Die Haltestellen in der Albert-Einstein-Straße werden dann erstmals an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden. Damit sind dann die unterschiedlichen Uni-Standorte wie zum Beispiel die Medizinische Fakultät am Klinikum Schillingallee und der Campus Südstadt miteinander verbunden. „Mit der Linie 39 ist der Wissenschaftsstandort Südstadt im 600. Jahr des Bestehens der Universität aus dem Stadtgebiet somit noch besser erreichbar“, lobt Beate Langner. Auf die Campus-Buslinie müsse man jedoch noch warten. „In der Ulmenstraße wird noch gebaut. Da ist zwar ein Teilabschnitt fertig, aber man hängt dort hinter dem Zeitplan“, erklärt Beate Langner.

RSAG passt Fahrplan regelmäßig an

Der Fahrplan der RSAG stehe ständig auf dem Prüfstand. Wo ist der Bedarf gedeckt, wo muss nachjustiert werden? Doch die Sprecherin sagt klar, alle könne man nicht glücklich machen. „Wenn man einen Gesamtfahrplan erstellt, kann man die Stadt nicht 100 prozentig abdecken. Manchmal hat man nicht alles im Blick“, sagt Beate Langner. Dann würden sich Fahrgäste auch Mal beschweren oder Verbesserungsvorschläge machen.

Mit dem angepassten Angebot versucht die RSAG, stetig neue Fahrgäste zu locken. „Das ist grundsätzlich immer ein Ziel.“ Dabei würde die Straßenbahn AG auch von der Entwicklung Rostocks profitieren. „Manchmal verändert sich ein Stadtteil und damit das Fahrgastaufkommen. Zum Beispiel wenn eine Kita öffnet“, erklärt die Sprecherin. Mit der Einwohnerzahl steige auch die Zahl der Fahrgäste. „Pro Jahr nutzen mittlerweile mehr als 40 Millionen Fahrgäste in Rostock Bus und Bahn“, erklärt Beate Langner. Dies sei auch ein gutes Zeichen für den Umweltschutz. „Wir wollen eine Alternative zum Autoverkehr sein.“

Zu den Tarif-Änderungen im kommenden Jahr kann die Sprecherin derzeit jedoch noch keine Aussage machen. „Das ist ein komplexes Thema“, sagt Langner. Näheres wolle der Verkehrsverbund Anfang Dezember bekannt geben.

Johanna Hegermann

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