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Rostocks Wunschliste: OB gibt vielen Ideen keine Chance

Rostock Rostocks Wunschliste: OB gibt vielen Ideen keine Chance

Bis Dezember können Rostocker im Internet über ihre Wünsche für die Hansestadt abstimmen.

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Rostock soll bald schuldenfrei sein und die Bürger sollen sich etwas wünschen. Doch viele Vorschläge seien nicht realisierbar. Auch der Wunsch nach einer „grünen Welle“ wird laut Oberbürgermeister zum Beispiel nicht so einfach umzusetzen sein.

Quelle: Thomas Mandt

Rostock. Der strikte Sparkurs Rostocks ist vorbei. Als Roland Methling (UFR) 2005 das Amt des Oberbürgermeisters antrat, war die Stadtkasse deutlich überreizt. „Die aufgelaufenen sogenannten Altdefizite betrugen zwischenzeitlich fast eine Viertel Milliarde Euro, die Zinszahlungen lagen bei weit über 30 000 Euro pro Tag“, sagt der Oberbürgermeister.

Doch solche Schulden gehören der Vergangenheit an. Bis Mitte 2018 plant die Stadt, komplett schuldenfrei zu sein. Dann kann Rostock seinen erwirtschafteten Überschuss wieder frei investieren. Die OSTSEE-ZEITUNG hat in diesem Zusammenhang die Rostocker dazu aufgerufen, „Wünsch Dir was“ zu spielen. Bis Montag Abend (20 Uhr) haben 524 Leser an der Umfrage im Internet teilgenommen und zahlreiche, kreative Vorschläge gemacht.

Doch mit Wünschen alleine ist es nicht getan: „Wenn ich mir als Oberbürgermeister, beziehungsweise wenn sich die Verwaltung Investitionen wünscht, dann berührt das auch Gestaltungsrechte der Gemeindevertretung.“ Der Oberbürgermeister könne Vorschläge machen, ab einer bestimmten Summe ist aber ein Mehrheitsbeschluss der Bürgerschaft Voraussetzung. „Die Rostocker Bürgerschaft beschließt letztendlich mit dem Haushalt, wofür Geld ausgegeben wird – und auch, wofür eben nicht.“

Johanna Hegermann

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