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„Rotznasen“ machen Werbung in eigener Sache

Stadtmitte „Rotznasen“ machen Werbung in eigener Sache

Klinikclowns bringen Kindern Abwechslung in den Krankenhausalltag. Unterstützung kommt vom Lions-Club.

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Flitzi (Tanja Streller, v.l.), Pauli (Frederike Petersan) und Kiki (Kerstin Beese) sind Rostocker Rotznasen.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Aufgerissene Kinderaugen, Lächeln in den Gesichtern der Erwachsenen: Vier „Rostocker Rotznasen — Klinikclowns im Einsatz“ haben mit einem Infostand auf dem Neuen Markt für ihre Arbeit geworben. „Heute sind wir Klinikclowns für die Normalbürger, sonst sind wir an den Kinderkrankenbetten zu finden“, sagt Kerstin Beese alias Kiki. Ziel des Einsatzes war, über die ehrenamtliche Arbeit zu reden und Spenden für den Verein zu sammeln.

Nur sechs Fördermitglieder unterstützen die Arbeit. Darunter ist auch der Rostocker Lions-Club. „Aus dem Spiel der Polizeiorchester im Kurhausgarten fließen 2500 Euro zu uns“, sagt erfreut der Finanzer Dieter Loho. Mittel fließen auch aus Stiftungen. Elf Clowns sind die Rostocker Rotznasen. Jacky Punkt, Pauli, Lolle, Tinko und Kollegen sind mit vollem Einsatz dabei. Sie sind elftes Mitglied im seit 2004 bestehenden Dachverband Clowns für Kinder im Krankenhaus. Deutschlandweit sind etwa 170 junge Menschen im Einsatz.

Auch die Rostocker können Verstärkung gebrauchen. Auf dem Neuen Markt gab es Gespräche mit Einheimischen und Gästen. So manche rote Nase, so mancher Flyer wurde mitgegeben. Manch ernstes Gesicht heiterte sich auf, wenn Tanja Streller, als Flitze verkleidet, sie ansprach.

 

Jürgen Falkenberg

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