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Ruderer Hannes Ocik von Fans gefeiert

Olympia-Held bei der OZ Ruderer Hannes Ocik von Fans gefeiert

Der 25-jährige Schlagmann plauderte im Rostocker Medienhaus über seinen Alltag als Hochleistungssportler und Olympionike. Er kritisierte auch die Sportfunktionäre des Landes.

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Ruderer Hannes Ocik zu Gast im Rostocker OZ-Studio (v.l.): Katharina Baganz (23) aus Rostock, Hannes Ocik, Solveig Eisenberg (48) aus Groß Bölkow, Hans-Ulrich Hensel (79) aus Stralsund und Waltraud Landrath (70) aus Rostock.

Quelle: Dietmar Lilienthal

Rostock. In Rio holte er Olympia-Silber mit dem Deutschland-Achter. In Rostock stand er am Dienstagabend beim OZ-Sporttalk Rede und Antwort – Ruderer Hannes Ocik. Schlagfertig plauderte der 25-jährige Schlagmann im Medienhaus der OSTSEE-ZEITUNG vor zahlreichen Zuhörern über seinen Alltag als Hochleistungssportler und seine Erlebnisse bei Olympia.

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Der 25-jährige Schlagmann plauderte im Rostocker Medienhaus über seinen Alltag als Hochleistungssportler und Olympionike. Er kritisierte auch die Sportfunktionäre des Landes.

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Es war der größte Moment seines Lebens, doch was nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille von Rio folgte, hat bei Hannes Ocik einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. „Ich dachte, dass der eine oder andere auf mich zukommen würde, aber es ist niemand gekommen. Das hat mich extrem enttäuscht“, sagte der Schlagmann des Deutschland-Achters mit Blick auf mögliche neue Sponsoren. Beim Sporttalk der OSTSEE-ZEITUNG im OZ-Medienhaus in Rostock ging Ocik am Dienstagabend auch mit Sportfunktionären in MV hart ins Gericht.

Sogar beim offiziellen Empfang der Olympioniken bei Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hätten die Sportfunktionäre durch Abwesenheit geglänzt, kritisierte Ocik und mahnte Sportverbände und Politik, den Athleten im Land eine größere Wertschätzung für ihre Leistungen und bessere berufliche Perspektiven zu geben. „Den Leuten ist gar nicht klar, wie der Sport in Mecklenburg-Vorpommern untergeht“, sagte der Spitzenruderer und verwies darauf, „wie Sportler in anderen Bundesländern abgefeiert werden“. Auch für sich selbst schließt der Rostocker, der eine Ausbildung bei der Landespolizei in Güstrow absolviert, den Wechsel in ein anderes Bundesland nicht aus: „Das ist eine mögliche Option.“

 Sönke Fröbe

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