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Rostock SV Warnemünde bezwingt Angstgegner
Mecklenburg Rostock SV Warnemünde bezwingt Angstgegner
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15:05 06.11.2018
Oliver Wende (am Ball) besiegte mit dem SV Warnemünde den SV  Einheit Demmin. Quelle: Marten Vorwerk
Rostock/Schwaan

Die Handballer des SV Warnemünde spielen in der MV-Liga bislang eine starke Saison. Am Sonnabend haben sie auch ihren bisherigen Angstgegner, gegen den sie in den Vorjahren meist verloren haben, bezwungen. Sie gewannen gegen den SV Einheit Demmin deutlich. Durch ihren sechsten Sieg im siebten Spiel verbesserten sich die Ostseestädter mit nun 12:2  Punkten auf den zweiten Tabellenplatz.

Liga-Kontrahent und Lokalrivale Schwaaner SV unterlag dagegen knapp gegen den Ribnitzer HV und steckt nach nur zwei Erfolgen aus sieben Partien im Abstiegskampf.

SV Warnemünde – SV Einheit Demmin 34:24 (14:6). Nach dem ungefährdeten 34:24 (14:6)-Heimsieg in der Sporthalle Gerüstbauerring analysierte SVW-Coach Matthias Schmidt: „Wir sind zufrieden, das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Nicht gefallen haben mir die vielen Auf and Ab in unserem Spiel.“

Die Gastgeber legten direkt los wie die Feuerwehr, führten nach nicht einmal vier Spielminuten mit 4:0. In den folgenden elf Minuten gelangen den Warnemündern allerdings nur zwei weitere Treffer. „Das war wieder eine schwächere Phase“, sagte Schmidt. In der Defensive agierte der SVW im ersten Durchgang stark, ließ nur sechs Gegentreffer zu und führte zur Pause schon mit acht Toren. In der zweiten Halbzeit zogen die Hausherren den Gästen vor allem mit schnellen Gegenstößen den Zahn und feierten den sechsten Sieg im siebten Spiel.

Nur gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer TSG  Wismar (13:1 Punkte) unterlag der SV Warnemünde zu Beginn der Saison. „Das war bitter. Kurz vor Schluss stand es noch unentschieden. Am Ende waren wir dort noch etwas zu grün, um einen Punkt mitzunehmen“, erinnerte sich Schmidt. Mittlerweile habe sein Team Fortschritte gemacht und wird sich auch noch weiterentwickeln, hoff der Trainer und sagt vorausschauend: „Wir bereiten uns fortan konzentriert auf das anstehende Spitzenspiel gegen Güstrow vor.“ Das Duell Dritter gegen Zweiter wird am Sonntag (15.30  Uhr) in der Sporthalle Kessiner Straße in der Barlachstadt steigen.

SVW: Hintze, Funke – Schulz 5, Holtz, Spitzner 4, Jung 3, Mielke 5/3, Bardosch 1, Wolfgram, Wende 7, Stolze 2, Reiser 4, Polkehn 1, Schmeling 2.

Siebenmeter: SVW 5/3, Demmin 4/2.

Strafminuten: SVW 10, Demmin 14.

Schwaaner SV – Ribnitzer HV 28:30 (13:14). Der Schwaaner SV musste die vierte Niederlage in Serie hinnehmen, unterlag dem Ribnitzer HV in der heimischen Bekehalle trotz einer kämpferisch überzeugenden Leistung. SSV-Trainer Arne König musste verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten und stellte gleich fünf 18-Jährige in die Startformation. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten immer wieder gute Phasen“, analysierte König.

Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen. Im zweiten Durchgang führte der Schwaaner SV dann sogar zwischenzeitlich mit zwei Toren (20:18, 43.). „Wir haben es dann allerdings nicht mehr geschafft, unsere Angriffe konzentriert auszuspielen. Die Ribnitzer nutzten unsere Fehler eiskalt aus“, meinte König.

In der Tabelle rangieren die „Schwäne“ auf dem neunten Platz. „Wir sind gut reingekommen in die Saison. Sehr bitter war die Niederlage beim HC Vorpommern-Greifswald, als wir mit nur sieben Feldspielern angereist waren und uns einem direkten Konkurrenten geschlagen geben mussten“, sagt König.

Da in der Oberliga Ostsee-Spree sowohl der Bad Doberaner SV als auch die SG Uni Greifswald/Loitz abstiegsgefährdet sind, könnten aus der MV-Liga diesmal sogar bis zu drei Teams absteigen. Königs Ziel ist der Klassenerhalt. „Wir sollten drei Mannschaften hinter uns lassen, um sicher zu sein“, meint der Coach. Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) wird der Schwaaner  SV (4:10 Punkte) zur richtungsweisenden Partie zu Gast beim Stavenhagener SV (4:6) sein.

Schwaaner SV: Grünwald, Humke, Schult – Schumann 4, Dempki 2, Kreim, Zöllig 6, Bender 2, Frieser 7/4, Ziegler 3, Hildebrandt 4, Langberg 1, Kröger.

Siebenmeter: SSV 6/4, RHV 3/2.

Strafminuten: SSV 4, RHV 6 + Rot für Eric Brandt (2.).

Marten Vorwerk

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