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Rostock SV Warnemünde daheim gefordert
Mecklenburg Rostock SV Warnemünde daheim gefordert
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14:55 11.10.2018
Das Bundesliga-Team des SV Warnemünde in der Saison 2018/19. Quelle: Verein
Rostock

Der neue Trainer Jozef Janosik (39) vom SV Warnemünde will sein Team erst noch kennenlernen. Ole Ernst, der zu Saisonbeginn das Kapitänsamt von Konrad Jagusch übernommen hat, schätzt vor dem anstehenden Heimspiel der Zweitliga-Volleyballer am Sonntag (16 Uhr, Ospa-Arena) gegen den VV Humann Essen die Truppe ein, nennt Stärken und spricht über die Rolle der Akteure innerhalb der Mannschaft.

Benjamin Schille (28 Jahre/1,81 Meter groß/Position: Libero/Trikot-Nr. 1): „Benni kann momentan nicht regelmäßig an Training und Wettkampf teilzunehmen. Das ist nicht sehr schlimm, denn er spielt gefühlt immer gleich gut – ob mit oder ohne Training. Es scheint ihm im Blut zu liegen, das eigene Parkett vor gegnerischen Angriffsschlägen abzusichern.“

Jan Phillip Krabel (20/2,04/Diagonalangriff/3): „Jan, alias JP, bringt alles mit, was ein erfolgreicher Diagonalangreifer mitbringen sollte: gute Größe, linke Schlaghand, Erstliga-Erfahrung und Humor. Hin und wieder hapert‘s mit der Konzentrationsfähigkeit. Ist er voll dabei, wird es für den Gegner sehr schwierig, ihn zu bremsen.

Hannes Strübing (30/1,88/Außenangriff/4): „Das Warnemünder Urgestein bleibt uns nach wie vor erhalten – und damit auch immer gute Stimmung. Hannes ist nämlich nicht nur für seine rotationsfreien Angriffsschläge bekannt, sondern vor allem für die stets hochgezogenen Mundwinkel. Im Außenangriff ist er für jeden Doppelblock der Endgegner.“

Josef Günther (21/1,84/Zuspiel/ 5): „Der universell einsetzbare Flummi steht zwischen Zuspiel, Angriff und Aufschlagjoker. Welche Position am besten zu ihm passt, weiß keiner so genau. Spielen kann er sie alle. José ist immer gut drauf und motiviert.“

Thomas Liefke (38/2,01/Mittelblock/6): „Unser Alterspräsident ist diese Saison wieder fast beschwerdefrei dabei. Ein bisschen zwickt es in der Schulter, aber das macht nix. Auf den Ball haut er trotzdem. Mit neuestem Schuhwerk besohlt gelingt das sogar noch besser als in der Vorsaison.“

Sven Schlichting (36/1,93/Libero/7): „Herr Schlichting, der zweitälteste im Team, wirft sich immer noch voller Einsatz in jeden Ball. Unser Annahmespezialist bringt trotz seiner 20 Jahre alten Technik, so der Coach, zuverlässig die Bälle nach vorn. Zwischen Afrika, Schwerin und Rostock pendelnd, schafft er es dennoch (fast) immer pünktlich zum Ligaspiel.“

Ole Ernst (26/1,94/Zuspiel/8): „Ich bekleide diese Saison das Kapitänsamt und darf deshalb – dank Einführung unseres lustigen Strafenkatalogs – einmalig in die Mannschaftskasse einzahlen. Meine Stärken in Zuspiel und Abwehr möchte ich ausbauen und als Kopf des Teams Ruhe auszustrahlen und mit guter Leistung vorangehen.“

Lucas Kowalkowski (25/1,87/Libero/ 9): „Zwischen Genie und Wahnsinn hechtet unser Libero quer durch das Feld. Vom Ehrgeiz gepackt, schreit er auch schon einmal beim 0:0 vor Unzufriedenheit die Halle zusammen. Wenn es hilft, dann gerne weiter so. In der Regel bringt Lucas eine gute Leistung aufs Parkett.“

Tommy Mehlberg (19/1,90/Außenangriff/10): „Mit seinen zarten 19 Jahren ist Tommykowski unser jüngster Spieler. Trotzdem steht er schon zu recht in der Startsechs. Mit seinem Wissen über die neuesten Trends und Hypes, neuen Jugendwörtern und Moden hält er alle auf dem Laufenden. Das ist wichtig für das Teamgefüge.“

Ludwig Nagel (22/1,92/Mittelblock/ 11): „Unser passionierter Polizeianwärter kämpft nicht nur für Gerechtigkeit, sondern auch mit einem seiner beiden Knie. Ungeduldig stiefelt er deshalb am Feldrand entlang und hofft sich die Schmerzen „herauslaufen“ zu können. Denn in seinen Fingern juckt es. Unbedingt will der Mittelblocker auf das Spielfeld zurück und in alter Manier die Angriffe ins gegnerische Feld wuchten.“

Piotr Adamowicz (27/2,00/Außenangriff/12): „Piotr ist immer strahlend, motiviert und voll konzentriert bei der Sache. Mit sehr starker Leistung und emotionalem Einsatz reißt unser Neuzugang das Team mit.“

Efrain Förster (27/2,04/Diagonalangriff/13): „Efi bringt alles mit, ihm fehlt nur physische Robustheit. Die gewaltige Erscheinung trügt, denn Efrain ist zart. Er tut sich alles weh, was man sich wehtun kann. Hoffentlich nimmt das ein Ende. Denn noch einmal möchten wir nicht auf unseren lange Zeit verletzten Efi verzichten müssen.“

Eric Nikolaus (30/1,84/Diagonalangriff/14): „Auch für Eric gibt es viele Spitznamen: Ärich, Nibbler oder sogar King Nibbler. Ursprünglich spielte er als Mittelblocker, dann Diagonal, dann im Außenangriff und kurzeitig sogar Libero. Der derzeitige Außenangreifer ist mit allen Wassern gewaschen. Jüngst wurde er 30. Niemand würde es ihm glauben, stünde es nicht in seinem Ausweis, denn jugendliche Frische blieb ihm erhalten.“

Konrad Jagusch (32/1,91/Außenangriff/17): „Lange Zeit führte Konrad unser Rudel an, jetzt hat er wichtigere Dinge zu tun – Arbeit, Kinder, Auto. Zwar kann er nicht mehr in vollem Pensum trainieren und an Spieltagen teilnehmen, sporadisch bleibt er uns trotzdem erhalten. Sein jahrelanges pädagogisches Schaffen als Mannschaftskapitän hat jedenfalls die Grundlage für nun reibungslose Trainingseinheiten gelegt.“

Konstantin Rode (21/2,02/Mittelblock/18): „Eine von vielen lokalen Größe im Team. Er weiß noch nicht, wie er angesprochen werden möchte. Ob nun Koni, Alfi oder Loco wird diskutiert. Fest steht jedoch, dass er als Mittelblocker nicht mehr wegzudenken ist. Berüchtigt für seine Aufschläge, berühmt für die Blocksicherung – immer und überall ist Konstantin eine Bereicherung für die Mannschaft.“

Tommy Bastian

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