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Sauberes Bauen am Haus für Chemiker

Südstadt Sauberes Bauen am Haus für Chemiker

Das Rechenzentrum, das Institut für Physik oder das Department Leben, Licht und Materie – auf dem Südstadt-Campus sind schon viele moderne Gebäude entstanden.

Südstadt. Das Rechenzentrum, das Institut für Physik oder das Department Leben, Licht und Materie – auf dem Südstadt-Campus sind schon viele moderne Gebäude entstanden.

 

OZ-Bild

Rainer Fichtner ist beim BBL Projektleiter für den Erweiterungsbau auf dem Campus.

Quelle: Foto: André Wornowski

Beim Erweiterungsbau für die Chemiker der Universität Rostock werden nun sogar noch die besonderen Kriterien des nachhaltigen Bauens angelegt: „Es werden nur Materialien verwendet, die bei einem Rückbau weiter genutzt oder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden könnten“, sagt Christian Hoffmann, Sprecher des zuständigen landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften MV (BBL).

17,2 Millionen Euro lässt sich das Land Mecklenburg-Vorpommern dies kosten – rund 8,2 Millionen Euro davon kommen aus Fördertöpfen der Europäischen Union. Bis Ende 2018 sollen mehr als 2850 Quadratmeter Nutzfläche für Forschung und Lehre entstehen. 50 Mitarbeiter und 150 Studenten werden hier dann täglich zusammenkommen – und ihr Wohlbefinden steht beim nachhaltigen Bauen ebenfalls im Mittelpunkt. Für Fahrradfahrer wird es sogar eine eigene Dusche geben.

„Es gibt drei Säulen: die ökologische, die ökonomische und die soziokulturelle Qualität“, erläutert Hoffmann das Konzept. Um die Bewirtschaftungskosten möglichst gering zu halten, soll unter anderem Regenwasser für Kühlung und WC-Spülung genutzt werden. Über eine Photovoltaik-Anlage wird Eigenstrom gewonnen. Geothermie soll im Winter für 85 Prozent der Heizwärme und im Sommer für Kühlung sorgen.

Damit die Räume bei Bedarf auch für andere Nutzungen umgestaltet werden können, setzt der BBL auf Trockenbau-Wände. „Im Laborbereich haben wir kaum tragende Wände, nur Stützen. So ist alles variabel“, sagt Projektleiter Rainer Fichtner.

aw

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