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Kröpeliner-Tor-Vorstadt Schach als Fach

Zwei Teams der Lindemann-Grundschule bei Deutschen Meisterschaften

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Schüler der Lindemann-Grundschule sind in Begleitung von Lehrerin Ditte Müller zu den Deutschen Schulschachmeisterschaften gefahren.

Quelle: Foto: C. N.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. In der Werner-Lindemann-Schule ist Schach ein Unterrichtsfach. Die Rostocker Grundschüler haben sich zum zweiten Mal hintereinander für das Finale der Deutschen Schulschachmeisterschaften qualifiziert. Noch bis heute messen sich die Grundschüler mit den 70 besten Mannschaften bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft im thüringischen Friedrichroda.

Begonnen hat das Interesse am „Spiel der Könige“ in der Grundschule vor einigen Jahren mit der Lehrerin Ditte Müller, die selbst in ihrer Kindheit Schach in einem Verein spielte. Anfangs wurden die Kinder im Rahmen des Mathematikunterrichts mit dem Schachspiel vertraut gemacht. Nach und nach wurde das Angebot klassenübergreifend mit Unterstützung des Schulleiters Torsten Masur und des gesamten Lehrerteams ausgeweitet. Schach ist nun ein fester Bestandteil  im Stundenplan der Kinder. Und ganz ohne Hausaufgaben geht es auch dort nicht. Besonders natürlich in Vorbereitung auf das Bundesfinale ist das Training zu Hause nicht mehr wegzudenken. Aber die Kinder sind mit solch einem Enthusiasmus dabei, dass es nicht viel Überzeugung braucht, um zusätzliche Schachaufgaben zu lösen.

12 Kinder in Begleitung ihrer Lehrerin machten sich am Sonntag auf den Weg nach Thüringen. Über 11 Runden werden die Mannschaftskämpfe ausgetragen. Dabei treten eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft der Werner-Lindemann-Schule an. Man darf gespannt sein, bei welcher Platzierung beide Mannschaften landen. Keiner der Schüler spielt bereits in einem Verein, sodass es schwer sein wird, gegen turniererfahrene Gegner zu bestehen. Leider ist die Kategorie „Meistertitel für vereinslose Spieler“ in diesem Jahr nicht ausgeschrieben. Bei den Schachspielern ist jedoch der Ehrgeiz und der Wille gute Partien zu spielen hoch und alle Daheimgebliebenen sind sicher, dass die Rostocker Mannschaften um jeden Punkt kämpfen werden.

Die Grundschule überlegt bereits, den Titel anerkannte „Schachschule“ anzustreben. Die Herausforderungen allerdings sind hoch. Zum Beispiel fehlen an der Schule ein eigens eingerichteter Schachraum und auch ein weiterer schacherfahrener Lehrer. Dankbar nimmt die Schule die Hilfe und Unterstützung des Schweriner Bildungsministerium an, das einen Großteil der Reisekosten zu den Meisterschaften übernimmt sowie die Zuwendungen vom Förderverein der Schule, der gerade Figuren für das gepflasterte Schachbrett auf dem Schulhof gekauft hat.

Nun gilt es alle Daumen für die sieben Jungen und fünf Mädchen für ein gutes Ergebnis bei den Meisterschaften zu drücken. Eines ist sicher, auch wenn so manche Träne über eine Niederlage fließen wird, der Spaß am Schachspielen wird bleiben. Zwischenzeitlich lag das Jungenteam auf dem 32. Platz und die Mädchen auf Platz 57. Die Werner-Lindemann-Grundschule drückt weiter die Daumen!

C. Neumann

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