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Rostock Schauspielstudenten tauchen ab in die Antike
Mecklenburg Rostock Schauspielstudenten tauchen ab in die Antike
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00:05 08.02.2018

Es ist wieder allerhand los auf den Bühnen der Stadt. Die Schauspielstudierenden des 3. Studienjahres der Hochschule für Musik und Theater Rostock bringen Szenen aus antiken Theaterstücken auf die Bühne. Aufgeführt werden Ausschnitte aus „Medea“ von Euripides, „Der Frieden“ von Aristophanes in der Bearbeitung von Peter Hacks, „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal, „Ödipus, Tyrann“ von Sophokles in der Bearbeitung von Friedrich Hölderlin und Heiner Müller sowie aus „Philoktet“ von Heiner Müller. Die Aufführungen finden am Freitag, 9. Februar, und am Sonnabend, 10.

Dirk Langer lädt zum Abend um die Seefahrt. Quelle: Foto: Bühne 602

Februar, um jeweils 19.30 Uhr im Katharinensaal statt.

Preußische Diven, blond wie Stahl: Die beiden Schauspielerinnen Katja Klemt und Lydia Wilke lesen und spielen das Theaterstück Marleni von Thea Dorn am Freitag um 20 Uhr im Foyer der Bühne 602 im Stadthafen. Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, zwei Jahrhundertfrauen, treffen als Greisinnen in Marlenes Todesnacht aufeinander. Leni hat mit Marlene Großes vor. Sie will mit ihr den Film drehen, den die Welt noch nicht gesehen hat. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht verdrängen und holt beide immer wieder ein. Sie rechnen mit sich und ihrer Zeit ab. Wer hat sich schuldig gemacht, wer nicht? Ein unterhaltsamer und spannender Abend, der immer wieder die Frage nach der persönlichen Verantwortung stellt. Grotesk, bitter und sehr amüsant wird ein etwas anderer Einblick in das Leben, das Schaffen und in die Wirkungszeit dieser Frauen gegeben.

Einen Tag später am Sonnabend gibt es um 20 Uhr an gleicher Stelle das schönste und beste Garn aus allen Nagelritz-Programmen. Mit Doppeldeutigkeit, Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle bewegt sich Dirk Langer, alias Nagelritz, zwischen Comedy, Kabarett und Chanson. Dass hier kein Mann kommt, der „La Paloma“ spielt, liegt auf der Hand. Nagelritz steht für Seemannsgarn, skurrile Geschichten und sehnsüchtige Seemannsmusik. Liedtexte leiht er sich bei Joachim Ringelnatz, einem von vielen geschätzten Ausnahmepoeten, und bettet diese auf Akkordeon, Gitarre oder Klavier.

Dann sind da noch Hinnerk und Raoul, Nagelritz’ Kumpels, mit denen sich selbst Alltäglichkeiten zu haarsträubenden Geschichten entwickeln, denn jeder Landgang muss Spuren hinterlassen... ein Abend mit Musik, Komik und Gefühlen rund um die Seefahrt.

Faust, Mephisto, Gretchen, Marthe Schwerdtlein, Wagner, Valentin, Hexe, Schüler, Lieschen, Direktor, Dichter, lustige Person, Erzengel, der Herr, Erdgeist, Chor der Engel, Chor der Weiber, Chor der Jünger, Spaziergänger aller Art, Geister, lustige Gesellen, Hexentiere, böser Geist, Stimme von oben, ein Pudel – alles Rollen aus Goethes Faust, die von einem einzigen Schauspieler vom jungen Staatstheater Parchim übernommen werden. In einer rasanten Stunde präsentiert er des Meisters größtes Werk mit Witz, Pathos und großer Nähe zum Zuschauer. Wann und wo? Am Freitag um 19.30 Uhr im Theater des Friedens, Doberaner Straße.

OZ

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