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Rostock Schicke neue Räume für die Gesamtschule in der Südstadt
Mecklenburg Rostock Schicke neue Räume für die Gesamtschule in der Südstadt
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17:51 27.08.2018
Die Zehntklässler Paul Florian Bull (r.) und Richard Schaar (beide 15) zeigen den neuen Physikraum ihrer Schule. Die Versorgung mit Strom geschieht künftig über die Decke, so dass die Tische im Raum flexibel stellbar bleiben. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Die Stadt Rostock hat am Montag  der Kooperativen Gesamtschule Südstadt ihren Erweiterungsbau in der Erich-Schlesinger-Straße übergeben. In zweieinhalbjähriger Bauzeit wurde der Plattenbau komplett saniert und für 6,9 Millionen Euro zu einem Schulgebäude mit modernen Unterrichtsräumen umgebaut.

„Seit es die Schule gibt, haben wir uns ein Atrium gewünscht. Jetzt haben wir eins“, freut sich Schulleiterin Marion Roscher über 15 neue und moderne Unterrichts- und Fachräume plus Bibliothek, die seit Schuljaresbeginn zur Verfügung stehen. Geplant ist noch eine Cafeteria. Mehr als 700 Schüler besuchen derzeit die KGS, gut 60 mehr als im vergangenen Schuljahr, betreut werden sie von 52 Lehrern. Mir dem zusätzlichen Gebäude können bis zu 950 Schüler unterrichtet werden, die an der KGS jetzt auch das Abitur machen können.

Für die Schüler lobten die Zehntklässler Paul Florian Bull und Richard Schaar (beide 15) die neuen modernen Unterrichtsräume. Vor allem die Akustik sei eine deutlich bessere als im alten Gebäude, heben sie hervor. Die beiden Schüler nutzten aber auch die Gelegenheit vor großen Publikum mit vielen Entscheidern aus der Stadt auch ein paar kritische Worte loszuwerden. „Kreidetafeln sollte es heute nicht mehr geben“, bemängelt Paul Florian Bull, dass nicht alle Räume mit sogenannten „Whiteboards“, das sind mit speziellen Filzstiften beschreibbare Tafeln, ausgestattet sind. Richard Schaar sieht bei der digitalen Ausstattung von Schulen nicht nur in der eigenen noch großen Nachholbedarf.

Gern wäre die Schule schon eher komplett eingezogen, die Fachräume standen schon im vergangenen Jahr zur Verfügung. Im zweiten Bauabschnitt wurde das Gebäude um einen Atriumanbau ergänzt und ein Aufzug eingebaut. „Wir bedanken uns für die Geduld“, sagt Sigrid Hecht, als Leiterin des Kommunalen Eigenbetriebs Objektbewirtschaftung (KOE) die Bauherrin der Stadt, wenn es um Schulen und Sportstätten geht. „Wir haben das Gebäude komplett entkernt. Am Ende war noch das Skelett übrig“, begründet sie die lange Bauzeit und die Kosten.

Niebuhr Thomas

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