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Schmalzbrot, Sushi und Rostocker Bier

Schmalzbrot, Sushi und Rostocker Bier

Bei der Ausstellung „Transparency of Art“ vermischen sich die Kulturen.

Reutershagen — „Liebe Freunde der Künste!“, begrüßte Tatsuya Machida vom Botschaftsrat Japans die gut 50 Besucher der Ausstellungseröffnung „Transparency of Art“ gestern Abend in der Kunsthalle. Nun können Kunstliebhaber laut Jo Ishida , Präsident der japanischen Austauschgesellschaft, das „Erbe der deutsch-japanischen Freundschaft“

bestaunen.

Diese Freundschaft schätzt auch Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) und wurde prompt emotional: Er habe bereits Fernweh nach Kyoto, wo er im vergangenen November war. Ein überzeugter Sushi-Esser ist er außerdem: „Meine Frau überrascht mich manchmal mit Sushi.“

Machida schwärmte hingegen von Rostock als „Märchenstadt“. „Aber das Rathaus ist in Renovierungsarbeit unterwegs“, sagte er mit japanischem Akzent und erntete wohlwollende Lacher.

Der Präsident der deutsch-japanischen Gesellschaft, Johannes Kunze , erzählte, die japanischen Künstler hätten zunächst erkundet, wie das Bier in Deutschland schmeckt. „I like Rostocker!“,erzählte Ishida. Auch vom Fußballstadion zeigte er sich begeistert: Zur Erinnerung ans Hansa-Spiel trägt er noch immer ein Fan-Band am Handgelenk. Als er hörte, dass auch Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens die japanischen Seetangrolle mag, lud er sie unvermittelt ein: „Come to Japan — I take you to every Sushibar.“ Die besten Bars Kyotos hat Thomas Böhm , Geschäftsführer von Junimedia, bereits kennengelernt. „Dabei habe ich auch Sake, also Reiswein, getrunken.“

Statt Sake wünschten sich die japanischen Künstler Schmalzbrot und Wiener Würstchen zur Ausstellungseröffnung. Es war ein reger Kulturaustausch.

 

OZ

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