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Rostock Schoko-König gibt Rostock den „Röst“
Mecklenburg Rostock Schoko-König gibt Rostock den „Röst“
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00:01 10.06.2017
Leidenschaftliche Kaffeetrinker: Unternehmerverbands-Chefin Manuela Balan und Geschäftsman Dirk Dönges.

Tausende Arabicabohnen klackern durch die Trommel. Betörend durchströmt Röstduft die Halle und kitzelt die Gäste verlockend in den Nasen. Die Genießer sind heiß auf eine Kostprobe.

Heiße Premiere: Ullrich Deprie eröffnet Kaffee- und Kakaorösterei in Schmarl / Gäste fachsimpeln beim Schluck Frischgebrühtem

Antje Bernstein

berichtet

aus der

Rostocker Szene

Und Ullrich Deprie lässt sie nicht warten. Während er mit seinem Röstmeister Burkhard Geyer die Ladung Bohnen aus der Trommel lässt, servieren seine Mitarbeiter schon das, was daraus wird: aromatischer Kaffee.

Der Kaffeeklatsch ist eine Premiere: Im Fährhaus Schmarl hat Ullrich Deprie gestern seine Kaffee- und Kakaorösterei eröffnet. Dort, wo vor Kurzem noch Autos parkten, hat der Schokoladerie-Chef eine große Halle hochziehen lassen. Sie vereint Café, Schaumanufaktur und Schokoproduktion unter einem Dach.

Die erste Schauröstung im Fährhaus lässt sich Manuela Balan nicht entgehen. „Ich bin eine richtige Kaffeetante“, sagt die Geschäftsführerin des Rostocker Unternehmerverbandes und lacht. Vier bis fünf Tassen am Tag dürfen’s für sie schon sein. „Am liebsten weiß.“ Mit Milch, mit Zucker, mit beidem oder schwarz – wie man seinen Kaffee trinkt ist eine Frage des individuellen Geschmacks. In Punkto Qualität kann's aber keine zwei Meinungen geben, ist Jürgen Borbe überzeugt. Industriekaffee kommt Ribnitz-Damgartens Altbürgermeister nicht in die Tasse.

„Viel zu bitter“, sagt der 69-Jährige. „Kaffee muss vollmundig sein und aromatisch im Abgang“, bekräftigt seine Frau Regine. Das Paar gibt für Gutes gern ein paar Euro mehr aus. „Wenn wir genießen, dann gönnen wir uns auch was.“ Manchmal auch eine süße Sünde. „Ich esse sehr gern Schokolade“, gesteht Jürgen Borbe. Damit die Rohstoffquelle für seine Schokospezialitäten nicht versiegt, röstet Ullrich Deprie seine Kakaobohnen selbst. Dirk Dönges freut’s. Der Inhaber des Kabelbaumbauers Awek Protech ist extra aus dem nordwestmecklenburgischen Rehna angereist, um Depries Pralinen zu naschen. „Wo sonst gibts solche handwerklichen Genussperlen?“ Die tische er auch gern seinen Kunden auf, um ihnen den Vertragsabschluss zu versüßen. Dönges könnte sich gut vorstellen, dazu demnächst Deprie-Kaffee auszuschenken. Ihm zumindest schmeckts schonmal Elf Röstspezialitäten hat Ullrich Deprie aktuell zu bieten – acht sortenreine, zwei Espressi und eine Hausmischung. Was in letzerer steckt? „Das ist streng geheim“, schmunzelt Deprie. Sein Sortiment wolle er bald erweitern. „Das Ende der Fahnenstange ist längst noch nicht erreicht.“

Seinen Favoriten hat er aber schon gefunden: Deprie nippt am liebsten einen doppelen Espresso mit Milch. Süßspatzen empfiehlt der Schoko-König hingegen seine Nibs, geröstete Kakaobohnenstückchen. „In Zucker gewälzt oder in den Smoothie gemixt sind die einfach köstlich.“

OZ

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